Grundsteuer-Hebesatz Milower Land
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Milower Land (Havelland) in Brandenburg.
Milower Land
BBBerechnungsmodell in Brandenburg: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 12063189
So steht Milower Land im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 320 % liegt Milower Land auf Platz 285 von 413 Gemeinden in Brandenburg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 29 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Brandenburg liegt bei 358 %, Milower Land liegt 38 Prozentpunkte darunter.
Im Landkreis Havelland
Von den 26 Gemeinden im Kreis Havelland hat Milower Land den 15.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 329 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 374 % auf 320 % gesunken (-54 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 374 %).
Rechenbeispiel für Milower Land
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Milower Land 320 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 358 €, also 38 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 192,00 € im Jahr bzw. 48,00 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 320 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 320 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Milower Land.
Hebesatz-Entwicklung in Milower Land
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 300 % | 374 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 300 % | 374 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 300 % | 374 % | 0 % |
| 2025 | 270 % | 320 % | -54 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Havelland
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 8 | Friesack | 2.525 | 380 % | 2025 |
| 9 | Pessin | 594 | 360 % | 2025 |
| 10 | Märkisch Luch | 1.337 | 350 % | 2025 |
| 11 | Havelaue | 880 | 340 % | 2025 |
| 12 | Seeblick | 886 | 340 % | 2025 |
| 13 | Kotzen | 649 | 330 % | 2025 |
| 14 | Retzow | 495 | 330 % | 2025 |
| 15 | Milower Land | 4.208 | 320 % | 2025 |
| 16 | Gollenberg | 387 | 310 % | 2025 |
| 17 | Wustermark | 11.059 | 310 % | 2025 |
| 18 | Paulinenaue | 1.321 | 300 % | 2025 |
| 19 | Wiesenaue | 758 | 300 % | 2025 |
| 20 | Nauen | 19.854 | 295 % | 2025 |
| 21 | Ketzin | 6.636 | 280 % | 2025 |
| 22 | Stechow-Ferchesar | 872 | 270 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (26 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Milower Land
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Milower Land?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Milower Land bei 320 %, für die Grundsteuer A bei 270 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Milower Land hoch?
Mit 320 % liegt Milower Land auf Platz 285 von 413 Gemeinden in Brandenburg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 29 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Milower Land den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 374 % auf 320 % gesunken (-54 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 374 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Milower Land?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Brandenburg gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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