Märkische Heide

BB
Brandenburg Dahme-Spreewald PLZ 15913 3.736 Einwohner
Grundsteuer A 330 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 340 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) -75 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Brandenburg: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 12061329

Grundsteuer für Märkische Heide berechnen
Auf einen Blick

So steht Märkische Heide im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 340 % liegt Märkische Heide auf Platz 250 von 413 Gemeinden in Brandenburg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 36 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Brandenburg liegt bei 358 %, Märkische Heide liegt 18 Prozentpunkte darunter.

Im Landkreis Dahme-Spreewald

Von den 37 Gemeinden im Kreis Dahme-Spreewald hat Märkische Heide den 21.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 332 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 374 % auf 340 % gesunken (-34 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 415 %).

Rechenbeispiel für Märkische Heide

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Märkische Heide 340 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 358 €, also 18 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 204,00 € im Jahr bzw. 51,00 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 340 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 340 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Märkische Heide.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Märkische Heide

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 264 % 374 % –
2023 (vor der Reform) 264 % 374 % 0 %
2024 (vor der Reform) 330 % 415 % +41 %
2025 – 340 % -75 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Dahme-Spreewald

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Dahme-Spreewald

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
15 Jamlitz 501 377 % 2024
16 Krausnick-Groß Wasserburg 682 370 % 2025
17 Neu Zauche 1.037 369 % 2024
18 Rietzneuendorf-Staakow 612 365 % 2025
19 Märkisch Buchholz 847 355 % 2025
20 Schlepzig 602 345 % 2025
21 Halbe 2.483 340 % 2025
22 Märkische Heide 3.736 340 % 2025
23 Schwielochsee 1.462 340 % 2025
24 Münchehofe 418 325 % 2025
25 Schönwald 1.251 315 % 2025
26 Wildau 10.952 295 % 2025
27 Eichwalde 6.380 275 % 2025
28 Teupitz 1.907 260 % 2025
29 Mittenwalde 9.977 220 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (37 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Märkische Heide

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Märkische Heide?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Märkische Heide bei 340 %, für die Grundsteuer A bei 330 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Märkische Heide hoch?

Mit 340 % liegt Märkische Heide auf Platz 250 von 413 Gemeinden in Brandenburg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 36 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Märkische Heide den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 374 % auf 340 % gesunken (-34 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 415 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Märkische Heide?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Brandenburg gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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