Märkisch Buchholz

BB
Brandenburg Dahme-Spreewald PLZ 15748 847 Einwohner
Grundsteuer A 300 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 355 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) -40 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Brandenburg: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 12061328

Grundsteuer für Märkisch Buchholz berechnen
Auf einen Blick

So steht Märkisch Buchholz im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 355 % liegt Märkisch Buchholz auf Platz 227 von 413 Gemeinden in Brandenburg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 44 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Brandenburg liegt bei 358 %, Märkisch Buchholz liegt 3 Prozentpunkte darunter.

Im Landkreis Dahme-Spreewald

Von den 37 Gemeinden im Kreis Dahme-Spreewald hat Märkisch Buchholz den 19.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 332 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 395 % auf 355 % gesunken (-40 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 395 %).

Rechenbeispiel für Märkisch Buchholz

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Märkisch Buchholz 355 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 358 €, also 3 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 213,00 € im Jahr bzw. 53,25 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 355 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 355 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Märkisch Buchholz.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Märkisch Buchholz

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 400 % 395 % –
2023 (vor der Reform) 400 % 395 % 0 %
2024 (vor der Reform) 400 % 395 % 0 %
2025 300 % 355 % -40 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Dahme-Spreewald

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Dahme-Spreewald

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
12 Lieberose 1.301 390 % 2024
13 Drahnsdorf 685 380 % 2025
14 Heideblick 3.448 379 % 2025
15 Jamlitz 501 377 % 2024
16 Krausnick-Groß Wasserburg 682 370 % 2025
17 Neu Zauche 1.037 369 % 2024
18 Rietzneuendorf-Staakow 612 365 % 2025
19 Märkisch Buchholz 847 355 % 2025
20 Schlepzig 602 345 % 2025
21 Halbe 2.483 340 % 2025
22 Märkische Heide 3.736 340 % 2025
23 Schwielochsee 1.462 340 % 2025
24 Münchehofe 418 325 % 2025
25 Schönwald 1.251 315 % 2025
26 Wildau 10.952 295 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (37 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Märkisch Buchholz

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Märkisch Buchholz?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Märkisch Buchholz bei 355 %, für die Grundsteuer A bei 300 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Märkisch Buchholz hoch?

Mit 355 % liegt Märkisch Buchholz auf Platz 227 von 413 Gemeinden in Brandenburg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 44 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Märkisch Buchholz den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 395 % auf 355 % gesunken (-40 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 395 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Märkisch Buchholz?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Brandenburg gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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