Königs Wusterhausen

BB
Brandenburg Dahme-Spreewald PLZ 15711 39.590 Einwohner
Grundsteuer A 230 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 210 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) -205 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Brandenburg: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 12061260

Grundsteuer für Königs Wusterhausen berechnen
Auf einen Blick

So steht Königs Wusterhausen im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 210 % liegt Königs Wusterhausen auf Platz 389 von 413 Gemeinden in Brandenburg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 5 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Brandenburg liegt bei 358 %, Königs Wusterhausen liegt 148 Prozentpunkte darunter.

Im Landkreis Dahme-Spreewald

Von den 37 Gemeinden im Kreis Dahme-Spreewald hat Königs Wusterhausen den 31.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 332 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 405 % auf 210 % gesunken (-195 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 415 %).

Rechenbeispiel für Königs Wusterhausen

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Königs Wusterhausen 210 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 358 €, also 148 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 126,00 € im Jahr bzw. 31,50 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 210 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 210 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Königs Wusterhausen.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Königs Wusterhausen

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 250 % 405 % –
2023 (vor der Reform) 250 % 405 % 0 %
2024 (vor der Reform) 330 % 415 % +10 %
2025 230 % 210 % -205 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Dahme-Spreewald

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Dahme-Spreewald

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
23 Schwielochsee 1.462 340 % 2025
24 Münchehofe 418 325 % 2025
25 Schönwald 1.251 315 % 2025
26 Wildau 10.952 295 % 2025
27 Eichwalde 6.380 275 % 2025
28 Teupitz 1.907 260 % 2025
29 Mittenwalde 9.977 220 % 2025
30 Zeuthen 11.330 217 % 2025
31 Königs Wusterhausen 39.590 210 % 2025
32 Schönefeld 19.351 210 % 2025
33 Bestensee 9.388 200 % 2025
34 Schwerin 963 200 % 2025
35 Groß Köris 2.619 190 % 2025
36 Heidesee 7.464 190 % 2025
37 Schulzendorf 9.716 154 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (37 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Königs Wusterhausen

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Königs Wusterhausen?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Königs Wusterhausen bei 210 %, für die Grundsteuer A bei 230 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Königs Wusterhausen hoch?

Mit 210 % liegt Königs Wusterhausen auf Platz 389 von 413 Gemeinden in Brandenburg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 5 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Königs Wusterhausen den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 405 % auf 210 % gesunken (-195 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 415 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Königs Wusterhausen?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Brandenburg gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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