Grundsteuer-Hebesatz Unterföhring
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Unterföhring (München) in Bayern.
Unterföhring
BYBerechnungsmodell in Bayern: Flächenmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰ | Nichtwohnen: 1,00 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik, Jahresstand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 09184147
So steht Unterföhring im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 320 % liegt Unterföhring auf Platz 552 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 69 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Bayern liegt bei 278 %, Unterföhring liegt 42 Prozentpunkte darüber.
Im Landkreis München
Von den 29 Gemeinden im Kreis München hat Unterföhring den 11.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 331 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 250 % auf 320 % gestiegen (+70 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 250 %).
Rechenbeispiel für Unterföhring
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Unterföhring 320 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 278 €, also 42 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 192,00 € im Jahr bzw. 48,00 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 320 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Flächenmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 320 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Unterföhring.
Hebesatz-Entwicklung in Unterföhring
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 250 % | 250 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 250 % | 250 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 250 % | 250 % | 0 % |
| 2025 | 320 % | 320 % | +70 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis München
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 4 | Planegg | 11.043 | 400 % | 2025 |
| 5 | Kirchheim b.München | 13.708 | 385 % | 2025 |
| 6 | Neubiberg | 14.351 | 370 % | 2025 |
| 7 | Taufkirchen | 18.130 | 350 % | 2025 |
| 8 | Schäftlarn | 5.830 | 340 % | 2025 |
| 9 | Aschheim | 8.998 | 330 % | 2025 |
| 10 | Garching b.München | 17.729 | 325 % | 2025 |
| 11 | Unterföhring | 11.729 | 320 % | 2025 |
| 12 | Aying | 5.595 | 310 % | 2025 |
| 13 | Baierbrunn | 3.338 | 310 % | 2025 |
| 14 | Grasbrunn | 6.511 | 310 % | 2025 |
| 15 | Grünwald | 11.175 | 310 % | 2025 |
| 16 | Hohenbrunn | 8.951 | 310 % | 2025 |
| 17 | Höhenkirchen-Siegertsbrunn | 11.043 | 310 % | 2025 |
| 18 | Oberhaching | 13.231 | 310 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (29 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Unterföhring
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Unterföhring?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Unterföhring bei 320 %, für die Grundsteuer A bei 320 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Unterföhring hoch?
Mit 320 % liegt Unterföhring auf Platz 552 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 69 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Unterföhring den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 250 % auf 320 % gestiegen (+70 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 250 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Unterföhring?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Bayern gilt das Flächenmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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