Stein

BY
Bayern Fürth PLZ 90547 14.997 Einwohner
Grundsteuer A 590 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 685 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) +235 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Bayern: Flächenmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰  |  Nichtwohnen: 1,00 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik, Jahresstand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 09573127

Grundsteuer für Stein berechnen
Auf einen Blick

So steht Stein im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 685 % liegt Stein auf Platz 5 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 100 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Bayern liegt bei 278 %, Stein liegt 407 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Fürth

Von den 14 Gemeinden im Kreis Fürth hat Stein den höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 387 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 450 % auf 685 % gestiegen (+235 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 450 %).

Rechenbeispiel für Stein

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Stein 685 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 278 €, also 407 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 411,00 € im Jahr bzw. 102,75 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 685 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Flächenmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 685 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Stein.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Stein

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 370 % 450 % –
2023 (vor der Reform) 370 % 450 % 0 %
2024 (vor der Reform) 370 % 450 % 0 %
2025 590 % 685 % +235 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Fürth

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Fürth

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
1 Stein 14.997 685 % 2025
2 Zirndorf 26.229 410 % 2025
3 Veitsbronn 6.281 395 % 2025
4 Großhabersdorf 4.213 380 % 2025
5 Cadolzburg 11.203 378 % 2025
6 Roßtal 9.626 370 % 2025
7 Langenzenn 10.485 360 % 2025
8 Oberasbach 17.678 360 % 2025
9 Wilhermsdorf 5.203 360 % 2025
10 Obermichelbach 3.187 350 % 2025
11 Puschendorf 2.193 350 % 2025
12 Seukendorf 3.124 350 % 2025
13 Tuchenbach 1.374 350 % 2025
14 Ammerndorf 1.994 325 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (14 Gemeinden).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Stein

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Stein?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Stein bei 685 %, für die Grundsteuer A bei 590 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Stein hoch?

Mit 685 % liegt Stein auf Platz 5 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 100 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Stein den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 450 % auf 685 % gestiegen (+235 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 450 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Stein?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Bayern gilt das Flächenmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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