Grundsteuer-Hebesatz Stein
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Stein (Fürth) in Bayern.
Stein
BYBerechnungsmodell in Bayern: Flächenmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰ | Nichtwohnen: 1,00 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik, Jahresstand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 09573127
So steht Stein im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 685 % liegt Stein auf Platz 5 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 100 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Bayern liegt bei 278 %, Stein liegt 407 Prozentpunkte darüber.
Im Landkreis Fürth
Von den 14 Gemeinden im Kreis Fürth hat Stein den höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 387 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 450 % auf 685 % gestiegen (+235 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 450 %).
Rechenbeispiel für Stein
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Stein 685 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 278 €, also 407 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 411,00 € im Jahr bzw. 102,75 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 685 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Flächenmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 685 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Stein.
Hebesatz-Entwicklung in Stein
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 370 % | 450 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 370 % | 450 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 370 % | 450 % | 0 % |
| 2025 | 590 % | 685 % | +235 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Fürth
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Stein | 14.997 | 685 % | 2025 |
| 2 | Zirndorf | 26.229 | 410 % | 2025 |
| 3 | Veitsbronn | 6.281 | 395 % | 2025 |
| 4 | Großhabersdorf | 4.213 | 380 % | 2025 |
| 5 | Cadolzburg | 11.203 | 378 % | 2025 |
| 6 | Roßtal | 9.626 | 370 % | 2025 |
| 7 | Langenzenn | 10.485 | 360 % | 2025 |
| 8 | Oberasbach | 17.678 | 360 % | 2025 |
| 9 | Wilhermsdorf | 5.203 | 360 % | 2025 |
| 10 | Obermichelbach | 3.187 | 350 % | 2025 |
| 11 | Puschendorf | 2.193 | 350 % | 2025 |
| 12 | Seukendorf | 3.124 | 350 % | 2025 |
| 13 | Tuchenbach | 1.374 | 350 % | 2025 |
| 14 | Ammerndorf | 1.994 | 325 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (14 Gemeinden).
Grundsteuer in Stein
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Stein?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Stein bei 685 %, für die Grundsteuer A bei 590 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Stein hoch?
Mit 685 % liegt Stein auf Platz 5 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 100 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Stein den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 450 % auf 685 % gestiegen (+235 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 450 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Stein?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Bayern gilt das Flächenmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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