Seeshaupt

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Bayern Weilheim-Schongau PLZ 82402 3.116 Einwohner
Grundsteuer A 320 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 410 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) +60 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Bayern: Flächenmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰  |  Nichtwohnen: 1,00 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik, Jahresstand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 09190152

Grundsteuer für Seeshaupt berechnen
Auf einen Blick

So steht Seeshaupt im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 410 % liegt Seeshaupt auf Platz 114 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 94 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Bayern liegt bei 278 %, Seeshaupt liegt 132 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Weilheim-Schongau

Von den 34 Gemeinden im Kreis Weilheim-Schongau hat Seeshaupt den 2.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 327 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 350 % auf 410 % gestiegen (+60 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 350 %).

Rechenbeispiel für Seeshaupt

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Seeshaupt 410 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 278 €, also 132 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 246,00 € im Jahr bzw. 61,50 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 410 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Flächenmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 410 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Seeshaupt.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Seeshaupt

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 320 % 350 % –
2023 (vor der Reform) 320 % 350 % 0 %
2024 (vor der Reform) 350 % 350 % 0 %
2025 320 % 410 % +60 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Weilheim-Schongau

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Weilheim-Schongau

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
1 Penzberg 17.246 420 % 2025
2 Seeshaupt 3.116 410 % 2025
3 Weilheim i.OB 23.406 400 % 2025
4 Peiting 11.773 390 % 2025
5 Peißenberg 13.154 380 % 2025
6 Schongau 12.676 380 % 2025
7 Wielenbach 3.436 370 % 2025
8 Steingaden 2.965 360 % 2025
9 Prem 946 350 % 2025
10 Rottenbuch 1.847 350 % 2025
11 Wildsteig 1.362 350 % 2025
12 Bernried am Starnberger See 2.406 340 % 2025
13 Eberfing 1.522 340 % 2025
14 Hohenpeißenberg 3.845 340 % 2025
15 Sindelsdorf 1.189 340 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (34 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Seeshaupt

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Seeshaupt?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Seeshaupt bei 410 %, für die Grundsteuer A bei 320 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Seeshaupt hoch?

Mit 410 % liegt Seeshaupt auf Platz 114 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 94 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Seeshaupt den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 350 % auf 410 % gestiegen (+60 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 350 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Seeshaupt?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Bayern gilt das Flächenmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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