Schweinfurt

BY
Bayern PLZ 97421 54.539 Einwohner
Grundsteuer A 480 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 480 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) +95 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Bayern: Flächenmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰  |  Nichtwohnen: 1,00 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik, Jahresstand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 09662000

Grundsteuer für Schweinfurt berechnen
Auf einen Blick

So steht Schweinfurt im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 480 % liegt Schweinfurt auf Platz 42 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 98 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Bayern liegt bei 278 %, Schweinfurt liegt 202 Prozentpunkte darüber.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 385 % auf 480 % gestiegen (+95 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 385 %).

Rechenbeispiel für Schweinfurt

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Schweinfurt 480 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 278 €, also 202 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 288,00 € im Jahr bzw. 72,00 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 480 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Flächenmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 480 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Schweinfurt.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Schweinfurt

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 385 % 385 % –
2023 (vor der Reform) 385 % 385 % 0 %
2024 (vor der Reform) 385 % 385 % 0 %
2025 480 % 480 % +95 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Vergleich

Hebesätze ähnlich großer Gemeinden in Bayern

Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
Passau 53.523 375 % 2025
Straubing 49.061 420 % 2025
Freising, GKSt 48.953 370 % 2025
Dachau, GKSt 47.461 430 % 2025
Hof 46.624 410 % 2025
Kaufbeuren 46.282 420 % 2025

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Häufige Fragen

Grundsteuer in Schweinfurt

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Schweinfurt?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Schweinfurt bei 480 %, für die Grundsteuer A bei 480 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Schweinfurt hoch?

Mit 480 % liegt Schweinfurt auf Platz 42 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 98 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Schweinfurt den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 385 % auf 480 % gestiegen (+95 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 385 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Schweinfurt?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Bayern gilt das Flächenmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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