Grundsteuer-Hebesatz Hof
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Hof in Bayern.
Hof
BYBerechnungsmodell in Bayern: Flächenmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰ | Nichtwohnen: 1,00 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik, Jahresstand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 09464000
So steht Hof im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 410 % liegt Hof auf Platz 114 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 94 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Bayern liegt bei 278 %, Hof liegt 132 Prozentpunkte darüber.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B in Hof unverändert geblieben.
Rechenbeispiel für Hof
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Hof 410 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 278 €, also 132 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 246,00 € im Jahr bzw. 61,50 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 410 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Flächenmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 410 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Hof.
Hebesatz-Entwicklung in Hof
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 330 % | 410 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 330 % | 410 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 330 % | 410 % | 0 % |
| 2025 | 330 % | 410 % | 0 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze ähnlich großer Gemeinden in Bayern
| Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|
| Kaufbeuren | 46.282 | 420 % | 2025 |
| Dachau, GKSt | 47.461 | 430 % | 2025 |
| Memmingen | 44.378 | 400 % | 2025 |
| Freising, GKSt | 48.953 | 370 % | 2025 |
| Straubing | 49.061 | 420 % | 2025 |
| Amberg | 42.631 | 400 % | 2025 |
Grundsteuer in Hof
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Hof?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Hof bei 410 %, für die Grundsteuer A bei 330 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Hof hoch?
Mit 410 % liegt Hof auf Platz 114 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 94 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Hof den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B in Hof unverändert geblieben. Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Hof?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Bayern gilt das Flächenmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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