Grundsteuer-Hebesatz Schwanfeld
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Schwanfeld (Schweinfurt) in Bayern.
Schwanfeld
BYBerechnungsmodell in Bayern: Flächenmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰ | Nichtwohnen: 1,00 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik, Jahresstand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 09678175
So steht Schwanfeld im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 325 % liegt Schwanfeld auf Platz 542 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 73 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Bayern liegt bei 278 %, Schwanfeld liegt 47 Prozentpunkte darüber.
Im Landkreis Schweinfurt
Von den 29 Gemeinden im Kreis Schweinfurt hat Schwanfeld den 7.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 284 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 350 % auf 325 % gesunken (-25 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 450 %).
Rechenbeispiel für Schwanfeld
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Schwanfeld 325 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 278 €, also 47 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 195,00 € im Jahr bzw. 48,75 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 325 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Flächenmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 325 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Schwanfeld.
Hebesatz-Entwicklung in Schwanfeld
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 350 % | 350 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 350 % | 350 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 450 % | 450 % | +100 % |
| 2025 | 450 % | 325 % | -125 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Schweinfurt
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Schonungen | 7.575 | 380 % | 2025 |
| 2 | Schwebheim | 4.115 | 350 % | 2025 |
| 3 | Bergrheinfeld | 5.208 | 330 % | 2025 |
| 4 | Geldersheim | 2.514 | 330 % | 2025 |
| 5 | Niederwerrn | 8.347 | 330 % | 2025 |
| 6 | Werneck | 10.056 | 330 % | 2025 |
| 7 | Schwanfeld | 1.754 | 325 % | 2025 |
| 8 | Dittelbrunn | 7.460 | 320 % | 2025 |
| 9 | Poppenhausen | 4.360 | 320 % | 2025 |
| 10 | Grafenrheinfeld | 3.488 | 310 % | 2025 |
| 11 | Sennfeld | 4.193 | 310 % | 2025 |
| 12 | Stadtlauringen | 4.145 | 310 % | 2025 |
| 13 | Waigolshausen | 2.614 | 310 % | 2025 |
| 14 | Euerbach | 2.850 | 300 % | 2025 |
| 15 | Üchtelhausen | 3.736 | 300 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (29 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Schwanfeld
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Schwanfeld?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Schwanfeld bei 325 %, für die Grundsteuer A bei 450 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Schwanfeld hoch?
Mit 325 % liegt Schwanfeld auf Platz 542 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 73 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Schwanfeld den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 350 % auf 325 % gesunken (-25 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 450 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Schwanfeld?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Bayern gilt das Flächenmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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