Raitenbuch

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Bayern Weißenburg-Gunzenhausen PLZ 91790 1.215 Einwohner
Grundsteuer A 400 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 220 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) -280 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Bayern: Flächenmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰  |  Nichtwohnen: 1,00 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik, Jahresstand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 09577163

Grundsteuer für Raitenbuch berechnen
Auf einen Blick

So steht Raitenbuch im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 220 % liegt Raitenbuch auf Platz 1427 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 27 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Bayern liegt bei 278 %, Raitenbuch liegt 58 Prozentpunkte darunter.

Im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen

Von den 27 Gemeinden im Kreis Weißenburg-Gunzenhausen hat Raitenbuch den 19.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 235 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 500 % auf 220 % gesunken (-280 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 500 %).

Rechenbeispiel für Raitenbuch

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Raitenbuch 220 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 278 €, also 58 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 132,00 € im Jahr bzw. 33,00 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 220 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Flächenmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 220 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Raitenbuch.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Raitenbuch

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 500 % 500 % –
2023 (vor der Reform) 500 % 500 % 0 %
2024 (vor der Reform) 500 % 500 % 0 %
2025 400 % 220 % -280 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Weißenburg-Gunzenhausen

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
13 Bergen 1.147 230 % 2025
14 Nennslingen 1.429 230 % 2025
15 Heidenheim 2.464 225 % 2025
16 Langenaltheim 2.221 225 % 2025
17 Markt Berolzheim 1.259 225 % 2025
18 Westheim 1.171 225 % 2025
19 Höttingen 1.078 220 % 2025
20 Raitenbuch 1.215 220 % 2025
21 Absberg 1.435 200 % 2025
22 Alesheim 962 185 % 2025
23 Ettenstatt 886 180 % 2025
24 Haundorf 2.740 180 % 2025
25 Pappenheim 3.934 180 % 2025
26 Pfofeld 1.454 175 % 2025
27 Polsingen 1.779 145 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (27 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Raitenbuch

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Raitenbuch?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Raitenbuch bei 220 %, für die Grundsteuer A bei 400 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Raitenbuch hoch?

Mit 220 % liegt Raitenbuch auf Platz 1427 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 27 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Raitenbuch den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 500 % auf 220 % gesunken (-280 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 500 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Raitenbuch?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Bayern gilt das Flächenmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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