Grundsteuer-Hebesatz Pfofeld
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Pfofeld (Weißenburg-Gunzenhausen) in Bayern.
Pfofeld
BYBerechnungsmodell in Bayern: Flächenmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰ | Nichtwohnen: 1,00 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik, Jahresstand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 09577159
So steht Pfofeld im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 175 % liegt Pfofeld auf Platz 1872 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 8 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Bayern liegt bei 278 %, Pfofeld liegt 103 Prozentpunkte darunter.
Im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen
Von den 27 Gemeinden im Kreis Weißenburg-Gunzenhausen hat Pfofeld den 26.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 235 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 360 % auf 175 % gesunken (-185 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 360 %).
Rechenbeispiel für Pfofeld
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Pfofeld 175 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 278 €, also 103 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 105,00 € im Jahr bzw. 26,25 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 175 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Flächenmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 175 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Pfofeld.
Hebesatz-Entwicklung in Pfofeld
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 400 % | 360 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 400 % | 360 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 400 % | 360 % | 0 % |
| 2025 | 300 % | 175 % | -185 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Weißenburg-Gunzenhausen
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 13 | Bergen | 1.147 | 230 % | 2025 |
| 14 | Nennslingen | 1.429 | 230 % | 2025 |
| 15 | Heidenheim | 2.464 | 225 % | 2025 |
| 16 | Langenaltheim | 2.221 | 225 % | 2025 |
| 17 | Markt Berolzheim | 1.259 | 225 % | 2025 |
| 18 | Westheim | 1.171 | 225 % | 2025 |
| 19 | Höttingen | 1.078 | 220 % | 2025 |
| 20 | Raitenbuch | 1.215 | 220 % | 2025 |
| 21 | Absberg | 1.435 | 200 % | 2025 |
| 22 | Alesheim | 962 | 185 % | 2025 |
| 23 | Ettenstatt | 886 | 180 % | 2025 |
| 24 | Haundorf | 2.740 | 180 % | 2025 |
| 25 | Pappenheim | 3.934 | 180 % | 2025 |
| 26 | Pfofeld | 1.454 | 175 % | 2025 |
| 27 | Polsingen | 1.779 | 145 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (27 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Pfofeld
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Pfofeld?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Pfofeld bei 175 %, für die Grundsteuer A bei 300 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Pfofeld hoch?
Mit 175 % liegt Pfofeld auf Platz 1872 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 8 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Pfofeld den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 360 % auf 175 % gesunken (-185 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 360 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Pfofeld?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Bayern gilt das Flächenmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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