Grundsteuer-Hebesatz Pförring
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Pförring (Eichstätt) in Bayern.
Pförring
BYBerechnungsmodell in Bayern: Flächenmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰ | Nichtwohnen: 1,00 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik, Jahresstand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 09176153
So steht Pförring im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 320 % liegt Pförring auf Platz 552 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 69 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Bayern liegt bei 278 %, Pförring liegt 42 Prozentpunkte darüber.
Im Landkreis Eichstätt
Von den 30 Gemeinden im Kreis Eichstätt hat Pförring den 5.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 242 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B in Pförring unverändert geblieben.
Rechenbeispiel für Pförring
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Pförring 320 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 278 €, also 42 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 192,00 € im Jahr bzw. 48,00 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 320 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Flächenmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 320 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Pförring.
Hebesatz-Entwicklung in Pförring
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 320 % | 320 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 320 % | 320 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 320 % | 320 % | 0 % |
| 2025 | 320 % | 320 % | 0 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Eichstätt
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Kösching | 9.737 | 450 % | 2025 |
| 2 | Eichstätt, GKSt | 14.066 | 400 % | 2025 |
| 3 | Hepberg | 3.077 | 400 % | 2025 |
| 4 | Großmehring | 7.498 | 350 % | 2025 |
| 5 | Mindelstetten | 1.822 | 320 % | 2025 |
| 6 | Oberdolling | 1.371 | 320 % | 2025 |
| 7 | Pförring | 4.100 | 320 % | 2025 |
| 8 | Lenting | 4.980 | 280 % | 2025 |
| 9 | Wettstetten | 5.205 | 280 % | 2025 |
| 10 | Beilngries | 10.242 | 270 % | 2025 |
| 11 | Eitensheim | 3.030 | 260 % | 2025 |
| 12 | Kipfenberg | 5.835 | 260 % | 2025 |
| 13 | Stammham | 4.159 | 260 % | 2025 |
| 14 | Titting | 2.688 | 250 % | 2025 |
| 15 | Wellheim | 2.725 | 250 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (30 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Pförring
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Pförring?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Pförring bei 320 %, für die Grundsteuer A bei 320 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Pförring hoch?
Mit 320 % liegt Pförring auf Platz 552 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 69 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Pförring den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B in Pförring unverändert geblieben. Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Pförring?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Bayern gilt das Flächenmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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