Neusitz

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Bayern Ansbach PLZ 91616 1.941 Einwohner
Grundsteuer A 380 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 290 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) -90 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Bayern: Flächenmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰  |  Nichtwohnen: 1,00 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik, Jahresstand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 09571181

Grundsteuer für Neusitz berechnen
Auf einen Blick

So steht Neusitz im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 290 % liegt Neusitz auf Platz 886 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 55 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Bayern liegt bei 278 %, Neusitz liegt 12 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Ansbach

Von den 58 Gemeinden im Kreis Ansbach hat Neusitz den 29.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 306 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 380 % auf 290 % gesunken (-90 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 380 %).

Rechenbeispiel für Neusitz

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Neusitz 290 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 278 €, also 12 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 174,00 € im Jahr bzw. 43,50 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 290 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Flächenmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 290 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Neusitz.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Neusitz

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 380 % 380 % –
2023 (vor der Reform) 380 % 380 % 0 %
2024 (vor der Reform) 380 % 380 % 0 %
2025 380 % 290 % -90 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Ansbach

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Ansbach

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
23 Langfurth 2.039 310 % 2025
24 Dentlein a.Forst 2.320 300 % 2025
25 Dinkelsbühl, GKSt 12.398 300 % 2025
26 Dürrwangen 2.500 300 % 2025
27 Wassertrüdingen 6.374 300 % 2025
28 Weiltingen 1.393 300 % 2025
29 Bruckberg 1.236 290 % 2025
30 Neusitz 1.941 290 % 2025
31 Burgoberbach 3.795 280 % 2025
32 Petersaurach 4.949 280 % 2025
33 Windsbach 6.110 280 % 2025
34 Arberg 2.215 275 % 2025
35 Ornbau 1.747 275 % 2025
36 Wilburgstetten 1.992 275 % 2025
37 Geslau 1.384 270 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (58 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Neusitz

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Neusitz?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Neusitz bei 290 %, für die Grundsteuer A bei 380 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Neusitz hoch?

Mit 290 % liegt Neusitz auf Platz 886 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 55 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Neusitz den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 380 % auf 290 % gesunken (-90 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 380 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Neusitz?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Bayern gilt das Flächenmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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