Grundsteuer-Hebesatz Hohenfurch
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Hohenfurch (Weilheim-Schongau) in Bayern.
Hohenfurch
BYBerechnungsmodell in Bayern: Flächenmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰ | Nichtwohnen: 1,00 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik, Jahresstand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 09190129
So steht Hohenfurch im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 212 % liegt Hohenfurch auf Platz 1519 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 26 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Bayern liegt bei 278 %, Hohenfurch liegt 66 Prozentpunkte darunter.
Im Landkreis Weilheim-Schongau
Von den 34 Gemeinden im Kreis Weilheim-Schongau hat Hohenfurch den 34.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 327 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 320 % auf 212 % gesunken (-108 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 360 %).
Rechenbeispiel für Hohenfurch
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Hohenfurch 212 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 278 €, also 66 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 127,20 € im Jahr bzw. 31,80 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 212 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Flächenmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 212 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Hohenfurch.
Hebesatz-Entwicklung in Hohenfurch
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 320 % | 320 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 320 % | 320 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 360 % | 360 % | +40 % |
| 2025 | 320 % | 212 % | -148 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Weilheim-Schongau
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 20 | Iffeldorf | 2.707 | 320 % | 2025 |
| 21 | Böbing | 1.911 | 310 % | 2025 |
| 22 | Burggen | 1.743 | 310 % | 2025 |
| 23 | Oberhausen | 2.139 | 310 % | 2025 |
| 24 | Obersöchering | 1.563 | 310 % | 2025 |
| 25 | Raisting | 2.374 | 310 % | 2025 |
| 26 | Eglfing | 1.199 | 300 % | 2025 |
| 27 | Huglfing | 2.869 | 300 % | 2025 |
| 28 | Pähl | 2.531 | 300 % | 2025 |
| 29 | Wessobrunn | 2.190 | 280 % | 2025 |
| 30 | Altenstadt | 3.272 | 274 % | 2025 |
| 31 | Schwabbruck | 1.012 | 263 % | 2025 |
| 32 | Ingenried | 1.116 | 260 % | 2025 |
| 33 | Schwabsoien | 1.433 | 215 % | 2025 |
| 34 | Hohenfurch | 1.733 | 212 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (34 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Hohenfurch
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Hohenfurch?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Hohenfurch bei 212 %, für die Grundsteuer A bei 320 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Hohenfurch hoch?
Mit 212 % liegt Hohenfurch auf Platz 1519 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 26 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Hohenfurch den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 320 % auf 212 % gesunken (-108 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 360 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Hohenfurch?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Bayern gilt das Flächenmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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