Amberg

BY
Bayern PLZ 92224 42.631 Einwohner
Grundsteuer A 320 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 400 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) 0 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Bayern: Flächenmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰  |  Nichtwohnen: 1,00 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik, Jahresstand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 09361000

Grundsteuer für Amberg berechnen
Auf einen Blick

So steht Amberg im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 400 % liegt Amberg auf Platz 127 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 91 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Bayern liegt bei 278 %, Amberg liegt 122 Prozentpunkte darüber.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 340 % auf 400 % gestiegen (+60 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2023 (vorher 340 %).

Rechenbeispiel für Amberg

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Amberg 400 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 278 €, also 122 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 240,00 € im Jahr bzw. 60,00 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 400 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Flächenmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 400 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Amberg.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Amberg

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 250 % 340 % –
2023 (vor der Reform) 320 % 400 % +60 %
2024 (vor der Reform) 320 % 400 % 0 %
2025 320 % 400 % 0 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Vergleich

Hebesätze ähnlich großer Gemeinden in Bayern

Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
Weiden i.d.OPf. 42.453 400 % 2025
Neumarkt i.d.OPf., GKSt 41.258 255 % 2025
Germering, GKSt 41.155 545 % 2025
Coburg 40.970 310 % 2025
Memmingen 44.378 400 % 2025
Schwabach 40.702 480 % 2025

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Häufige Fragen

Grundsteuer in Amberg

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Amberg?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Amberg bei 400 %, für die Grundsteuer A bei 320 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Amberg hoch?

Mit 400 % liegt Amberg auf Platz 127 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 91 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Amberg den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 340 % auf 400 % gestiegen (+60 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2023 (vorher 340 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Amberg?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Bayern gilt das Flächenmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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