Graben

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Bayern Augsburg PLZ 86836 4.040 Einwohner
Grundsteuer A 310 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 290 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) -50 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Bayern: Flächenmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰  |  Nichtwohnen: 1,00 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik, Jahresstand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 09772149

Grundsteuer für Graben berechnen
Auf einen Blick

So steht Graben im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 290 % liegt Graben auf Platz 886 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 55 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Bayern liegt bei 278 %, Graben liegt 12 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Augsburg

Von den 46 Gemeinden im Kreis Augsburg hat Graben den 21.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 281 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 340 % auf 290 % gesunken (-50 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 340 %).

Rechenbeispiel für Graben

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Graben 290 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 278 €, also 12 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 174,00 € im Jahr bzw. 43,50 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 290 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Flächenmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 290 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Graben.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Graben

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 310 % 340 % –
2023 (vor der Reform) 310 % 340 % 0 %
2024 (vor der Reform) 310 % 340 % 0 %
2025 310 % 290 % -50 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Augsburg

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Augsburg

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
14 Neusäß 23.026 320 % 2025
15 Biberbach 3.475 300 % 2025
16 Klosterlechfeld 3.045 300 % 2025
17 Langenneufnach 1.967 300 % 2025
18 Langweid a.Lech 8.818 300 % 2025
19 Mickhausen 1.367 300 % 2025
20 Dinkelscherben 6.719 295 % 2025
21 Graben 4.040 290 % 2025
22 Wehringen 3.171 290 % 2025
23 Fischach 5.089 280 % 2025
24 Gersthofen 23.409 275 % 2025
25 Westendorf 1.743 275 % 2025
26 Zusmarshausen 6.661 261 % 2025
27 Ehingen 1.158 260 % 2025
28 Horgau 2.935 260 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (46 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Graben

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Graben?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Graben bei 290 %, für die Grundsteuer A bei 310 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Graben hoch?

Mit 290 % liegt Graben auf Platz 886 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 55 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Graben den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 340 % auf 290 % gesunken (-50 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 340 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Graben?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Bayern gilt das Flächenmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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