Füssen

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Bayern Ostallgäu PLZ 87629 15.334 Einwohner
Grundsteuer A 415 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 475 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) +40 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Bayern: Flächenmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰  |  Nichtwohnen: 1,00 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik, Jahresstand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 09777129

Grundsteuer für Füssen berechnen
Auf einen Blick

So steht Füssen im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 475 % liegt Füssen auf Platz 49 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 98 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Bayern liegt bei 278 %, Füssen liegt 197 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Ostallgäu

Von den 45 Gemeinden im Kreis Ostallgäu hat Füssen den höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 310 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 415 % auf 475 % gestiegen (+60 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 435 %).

Rechenbeispiel für Füssen

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Füssen 475 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 278 €, also 197 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 285,00 € im Jahr bzw. 71,25 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 475 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Flächenmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 475 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Füssen.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Füssen

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 330 % 415 % –
2023 (vor der Reform) 415 % 435 % +20 %
2024 (vor der Reform) 415 % 435 % 0 %
2025 415 % 475 % +40 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Ostallgäu

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Ostallgäu

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
1 Füssen 15.334 475 % 2025
2 Nesselwang 3.749 380 % 2025
3 Pfronten 7.706 380 % 2025
4 Rettenbach a.Auerberg 916 380 % 2025
5 Friesenried 1.498 370 % 2025
6 Irsee 1.611 370 % 2025
7 Seeg 3.076 370 % 2025
8 Eggenthal 1.402 360 % 2025
9 Lechbruck am See 2.767 360 % 2025
10 Ronsberg 1.631 360 % 2025
11 Obergünzburg 6.360 350 % 2025
12 Pforzen 2.429 350 % 2025
13 Rieden am Forggensee 1.383 350 % 2025
14 Roßhaupten 2.239 350 % 2025
15 Schwangau 3.248 350 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (45 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Füssen

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Füssen?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Füssen bei 475 %, für die Grundsteuer A bei 415 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Füssen hoch?

Mit 475 % liegt Füssen auf Platz 49 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 98 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Füssen den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 415 % auf 475 % gestiegen (+60 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 435 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Füssen?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Bayern gilt das Flächenmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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