Grundsteuer-Hebesatz Burgkirchen a.d.Alz
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Burgkirchen a.d.Alz (Altötting) in Bayern.
Burgkirchen a.d.Alz
BYBerechnungsmodell in Bayern: Flächenmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰ | Nichtwohnen: 1,00 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik, Jahresstand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 09171113
So steht Burgkirchen a.d.Alz im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 390 % liegt Burgkirchen a.d.Alz auf Platz 184 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 90 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Bayern liegt bei 278 %, Burgkirchen a.d.Alz liegt 112 Prozentpunkte darüber.
Im Landkreis Altötting
Von den 24 Gemeinden im Kreis Altötting hat Burgkirchen a.d.Alz den höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 280 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 320 % auf 390 % gestiegen (+70 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 480 %).
Rechenbeispiel für Burgkirchen a.d.Alz
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Burgkirchen a.d.Alz 390 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 278 €, also 112 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 234,00 € im Jahr bzw. 58,50 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 390 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Flächenmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 390 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Burgkirchen a.d.Alz.
Hebesatz-Entwicklung in Burgkirchen a.d.Alz
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 325 % | 320 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 325 % | 320 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 480 % | 480 % | +160 % |
| 2025 | 350 % | 390 % | -90 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Altötting
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Burgkirchen a.d.Alz | 10.963 | 390 % | 2025 |
| 2 | Perach | 1.351 | 380 % | 2025 |
| 3 | Altötting | 12.980 | 360 % | 2025 |
| 4 | Erlbach | 1.187 | 350 % | 2025 |
| 5 | Neuötting | 8.983 | 330 % | 2025 |
| 6 | Reischach | 2.765 | 330 % | 2025 |
| 7 | Kirchweidach | 2.907 | 320 % | 2025 |
| 8 | Burghausen | 19.381 | 310 % | 2025 |
| 9 | Garching a.d.Alz | 8.546 | 310 % | 2025 |
| 10 | Teising | 1.736 | 300 % | 2025 |
| 11 | Mehring | 2.389 | 295 % | 2025 |
| 12 | Marktl | 2.784 | 270 % | 2025 |
| 13 | Emmerting | 4.320 | 260 % | 2025 |
| 14 | Winhöring | 4.910 | 260 % | 2025 |
| 15 | Pleiskirchen | 2.432 | 250 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (24 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Burgkirchen a.d.Alz
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Burgkirchen a.d.Alz?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Burgkirchen a.d.Alz bei 390 %, für die Grundsteuer A bei 350 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Burgkirchen a.d.Alz hoch?
Mit 390 % liegt Burgkirchen a.d.Alz auf Platz 184 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 90 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Burgkirchen a.d.Alz den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 320 % auf 390 % gestiegen (+70 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 480 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Burgkirchen a.d.Alz?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Bayern gilt das Flächenmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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