Anzing

BY
Bayern Ebersberg PLZ 85646 4.433 Einwohner
Grundsteuer A 360 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 360 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) 0 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Bayern: Flächenmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰  |  Nichtwohnen: 1,00 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik, Jahresstand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 09175111

Grundsteuer für Anzing berechnen
Auf einen Blick

So steht Anzing im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 360 % liegt Anzing auf Platz 285 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 84 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Bayern liegt bei 278 %, Anzing liegt 82 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Ebersberg

Von den 21 Gemeinden im Kreis Ebersberg hat Anzing den 8.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 352 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B in Anzing unverändert geblieben.

Rechenbeispiel für Anzing

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Anzing 360 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 278 €, also 82 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 216,00 € im Jahr bzw. 54,00 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 360 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Flächenmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 360 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Anzing.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Anzing

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 360 % 360 % –
2023 (vor der Reform) 360 % 360 % 0 %
2024 (vor der Reform) 360 % 360 % 0 %
2025 360 % 360 % 0 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Ebersberg

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Ebersberg

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
1 Poing 16.593 505 % 2025
2 Ebersberg 12.340 450 % 2025
3 Aßling 4.545 400 % 2025
4 Markt Schwaben 13.765 400 % 2025
5 Zorneding 9.417 400 % 2025
6 Kirchseeon 10.356 390 % 2025
7 Vaterstetten 25.039 390 % 2025
8 Anzing 4.433 360 % 2025
9 Baiern 1.500 350 % 2025
10 Glonn 5.086 350 % 2025
11 Grafing b.München 13.930 350 % 2025
12 Pliening 5.957 350 % 2025
13 Hohenlinden 3.420 340 % 2025
14 Bruck 1.336 330 % 2025
15 Egmating 2.290 330 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (21 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Anzing

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Anzing?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Anzing bei 360 %, für die Grundsteuer A bei 360 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Anzing hoch?

Mit 360 % liegt Anzing auf Platz 285 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 84 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Anzing den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B in Anzing unverändert geblieben. Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Anzing?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Bayern gilt das Flächenmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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