Grundsteuer-Hebesatz Winden im Elztal
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Winden im Elztal (Emmendingen) in Baden-Württemberg.
Winden im Elztal
BWBerechnungsmodell in Baden-Württemberg: Modifiziertes Bodenwertmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,91 ‰ | Nichtwohnen: 1,30 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 08316055
So steht Winden im Elztal im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 297 % liegt Winden im Elztal auf Platz 540 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 51 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Baden-Württemberg liegt bei 323 %, Winden im Elztal liegt 26 Prozentpunkte darunter.
Im Landkreis Emmendingen
Von den 24 Gemeinden im Kreis Emmendingen hat Winden im Elztal den 5.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 243 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 350 % auf 297 % gesunken (-53 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 350 %).
Rechenbeispiel für Winden im Elztal
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Winden im Elztal 297 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 323 €, also 26 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 178,20 € im Jahr bzw. 44,55 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 297 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Modifiziertes Bodenwertmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,91 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 297 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Winden im Elztal.
Hebesatz-Entwicklung in Winden im Elztal
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 360 % | 350 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 360 % | 350 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 360 % | 350 % | 0 % |
| 2025 | 387 % | 297 % | -53 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Emmendingen
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Elzach | 7.576 | 350 % | 2025 |
| 2 | Simonswald | 2.976 | 305 % | 2025 |
| 3 | Endingen am Kaiserstuhl | 10.517 | 300 % | 2025 |
| 4 | Forchheim | 1.393 | 300 % | 2025 |
| 5 | Winden im Elztal | 2.858 | 297 % | 2025 |
| 6 | Kenzingen | 10.829 | 275 % | 2025 |
| 7 | Riegel am Kaiserstuhl | 3.982 | 275 % | 2025 |
| 8 | Wyhl am Kaiserstuhl | 4.051 | 270 % | 2025 |
| 9 | Biederbach | 1.728 | 268 % | 2025 |
| 10 | Rheinhausen | 4.347 | 260 % | 2025 |
| 11 | Herbolzheim | 10.741 | 240 % | 2025 |
| 12 | Malterdingen | 3.479 | 230 % | 2025 |
| 13 | Sasbach am Kaiserstuhl | 3.485 | 230 % | 2025 |
| 14 | Waldkirch | 21.725 | 230 % | 2025 |
| 15 | Emmendingen | 29.530 | 225 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (24 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Winden im Elztal
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Winden im Elztal?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Winden im Elztal bei 297 %, für die Grundsteuer A bei 387 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Winden im Elztal hoch?
Mit 297 % liegt Winden im Elztal auf Platz 540 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 51 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Winden im Elztal den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 350 % auf 297 % gesunken (-53 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 350 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Winden im Elztal?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Baden-Württemberg gilt das Modifiziertes Bodenwertmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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