Waldkirch

BW
Baden-Württemberg Emmendingen PLZ 79183 21.725 Einwohner
Grundsteuer A 465 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 230 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) -150 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Baden-Württemberg: Modifiziertes Bodenwertmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,91 ‰  |  Nichtwohnen: 1,30 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 08316056

Grundsteuer für Waldkirch berechnen
Auf einen Blick

So steht Waldkirch im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 230 % liegt Waldkirch auf Platz 763 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 29 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Baden-Württemberg liegt bei 323 %, Waldkirch liegt 93 Prozentpunkte darunter.

Im Landkreis Emmendingen

Von den 24 Gemeinden im Kreis Emmendingen hat Waldkirch den 12.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 243 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 380 % auf 230 % gesunken (-150 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 380 %).

Rechenbeispiel für Waldkirch

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Waldkirch 230 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 323 €, also 93 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 138,00 € im Jahr bzw. 34,50 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 230 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Modifiziertes Bodenwertmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,91 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 230 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Waldkirch.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Waldkirch

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 380 % 380 % –
2023 (vor der Reform) 380 % 380 % 0 %
2024 (vor der Reform) 380 % 380 % 0 %
2025 465 % 230 % -150 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Emmendingen

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Emmendingen

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
7 Riegel am Kaiserstuhl 3.982 275 % 2025
8 Wyhl am Kaiserstuhl 4.051 270 % 2025
9 Biederbach 1.728 268 % 2025
10 Rheinhausen 4.347 260 % 2025
11 Herbolzheim 10.741 240 % 2025
12 Malterdingen 3.479 230 % 2025
13 Sasbach am Kaiserstuhl 3.485 230 % 2025
14 Waldkirch 21.725 230 % 2025
15 Emmendingen 29.530 225 % 2025
16 Bahlingen am Kaiserstuhl 4.556 220 % 2025
17 Gutach im Breisgau 4.679 220 % 2025
18 Reute 3.005 210 % 2025
19 Teningen 12.072 200 % 2025
20 Sexau 3.593 195 % 2025
21 Freiamt 4.210 192 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (24 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Waldkirch

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Waldkirch?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Waldkirch bei 230 %, für die Grundsteuer A bei 465 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Waldkirch hoch?

Mit 230 % liegt Waldkirch auf Platz 763 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 29 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Waldkirch den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 380 % auf 230 % gesunken (-150 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 380 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Waldkirch?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Baden-Württemberg gilt das Modifiziertes Bodenwertmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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