Grundsteuer-Hebesatz Emmendingen
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Emmendingen (Emmendingen) in Baden-Württemberg.
Emmendingen
BWBerechnungsmodell in Baden-Württemberg: Modifiziertes Bodenwertmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,91 ‰ | Nichtwohnen: 1,30 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 08316011
So steht Emmendingen im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 225 % liegt Emmendingen auf Platz 787 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 28 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Baden-Württemberg liegt bei 323 %, Emmendingen liegt 98 Prozentpunkte darunter.
Im Landkreis Emmendingen
Von den 24 Gemeinden im Kreis Emmendingen hat Emmendingen den 15.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 243 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 400 % auf 225 % gesunken (-175 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 400 %).
Rechenbeispiel für Emmendingen
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Emmendingen 225 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 323 €, also 98 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 135,00 € im Jahr bzw. 33,75 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 225 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Modifiziertes Bodenwertmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,91 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 225 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Emmendingen.
Hebesatz-Entwicklung in Emmendingen
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 400 % | 400 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 400 % | 400 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 400 % | 400 % | 0 % |
| 2025 | 450 % | 225 % | -175 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Emmendingen
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 8 | Wyhl am Kaiserstuhl | 4.051 | 270 % | 2025 |
| 9 | Biederbach | 1.728 | 268 % | 2025 |
| 10 | Rheinhausen | 4.347 | 260 % | 2025 |
| 11 | Herbolzheim | 10.741 | 240 % | 2025 |
| 12 | Malterdingen | 3.479 | 230 % | 2025 |
| 13 | Sasbach am Kaiserstuhl | 3.485 | 230 % | 2025 |
| 14 | Waldkirch | 21.725 | 230 % | 2025 |
| 15 | Emmendingen | 29.530 | 225 % | 2025 |
| 16 | Bahlingen am Kaiserstuhl | 4.556 | 220 % | 2025 |
| 17 | Gutach im Breisgau | 4.679 | 220 % | 2025 |
| 18 | Reute | 3.005 | 210 % | 2025 |
| 19 | Teningen | 12.072 | 200 % | 2025 |
| 20 | Sexau | 3.593 | 195 % | 2025 |
| 21 | Freiamt | 4.210 | 192 % | 2025 |
| 22 | Weisweil | 2.217 | 192 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (24 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Emmendingen
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Emmendingen?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Emmendingen bei 225 %, für die Grundsteuer A bei 450 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Emmendingen hoch?
Mit 225 % liegt Emmendingen auf Platz 787 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 28 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Emmendingen den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 400 % auf 225 % gesunken (-175 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 400 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Emmendingen?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Baden-Württemberg gilt das Modifiziertes Bodenwertmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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