Grundsteuer-Hebesatz Simonswald
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Simonswald (Emmendingen) in Baden-Württemberg.
Simonswald
BWBerechnungsmodell in Baden-Württemberg: Modifiziertes Bodenwertmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,91 ‰ | Nichtwohnen: 1,30 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 08316042
So steht Simonswald im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 305 % liegt Simonswald auf Platz 495 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 54 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Baden-Württemberg liegt bei 323 %, Simonswald liegt 18 Prozentpunkte darunter.
Im Landkreis Emmendingen
Von den 24 Gemeinden im Kreis Emmendingen hat Simonswald den 2.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 243 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 380 % auf 305 % gesunken (-75 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 380 %).
Rechenbeispiel für Simonswald
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Simonswald 305 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 323 €, also 18 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 183,00 € im Jahr bzw. 45,75 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 305 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Modifiziertes Bodenwertmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,91 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 305 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Simonswald.
Hebesatz-Entwicklung in Simonswald
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 380 % | 380 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 380 % | 380 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 380 % | 380 % | 0 % |
| 2025 | 295 % | 305 % | -75 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Emmendingen
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Elzach | 7.576 | 350 % | 2025 |
| 2 | Simonswald | 2.976 | 305 % | 2025 |
| 3 | Endingen am Kaiserstuhl | 10.517 | 300 % | 2025 |
| 4 | Forchheim | 1.393 | 300 % | 2025 |
| 5 | Winden im Elztal | 2.858 | 297 % | 2025 |
| 6 | Kenzingen | 10.829 | 275 % | 2025 |
| 7 | Riegel am Kaiserstuhl | 3.982 | 275 % | 2025 |
| 8 | Wyhl am Kaiserstuhl | 4.051 | 270 % | 2025 |
| 9 | Biederbach | 1.728 | 268 % | 2025 |
| 10 | Rheinhausen | 4.347 | 260 % | 2025 |
| 11 | Herbolzheim | 10.741 | 240 % | 2025 |
| 12 | Malterdingen | 3.479 | 230 % | 2025 |
| 13 | Sasbach am Kaiserstuhl | 3.485 | 230 % | 2025 |
| 14 | Waldkirch | 21.725 | 230 % | 2025 |
| 15 | Emmendingen | 29.530 | 225 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (24 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Simonswald
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Simonswald?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Simonswald bei 305 %, für die Grundsteuer A bei 295 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Simonswald hoch?
Mit 305 % liegt Simonswald auf Platz 495 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 54 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Simonswald den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 380 % auf 305 % gesunken (-75 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 380 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Simonswald?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Baden-Württemberg gilt das Modifiziertes Bodenwertmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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