Unterensingen

BW
Baden-Württemberg Esslingen PLZ 72669 4.938 Einwohner
Grundsteuer A 525 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 155 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) -235 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Baden-Württemberg: Modifiziertes Bodenwertmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,91 ‰  |  Nichtwohnen: 1,30 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 08116068

Grundsteuer für Unterensingen berechnen
Auf einen Blick

So steht Unterensingen im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 155 % liegt Unterensingen auf Platz 1029 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 6 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Baden-Württemberg liegt bei 323 %, Unterensingen liegt 168 Prozentpunkte darunter.

Im Landkreis Esslingen

Von den 44 Gemeinden im Kreis Esslingen hat Unterensingen den 38.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 196 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 370 % auf 155 % gesunken (-215 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 390 %).

Rechenbeispiel für Unterensingen

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Unterensingen 155 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 323 €, also 168 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 93,00 € im Jahr bzw. 23,25 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 155 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Modifiziertes Bodenwertmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,91 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 155 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Unterensingen.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Unterensingen

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 370 % 370 % –
2023 (vor der Reform) 370 % 370 % 0 %
2024 (vor der Reform) 370 % 390 % +20 %
2025 525 % 155 % -235 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Esslingen

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Esslingen

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
30 Oberboihingen 5.610 175 % 2025
31 Leinfelden-Echterdingen 41.448 174 % 2025
32 Deizisau 6.685 172 % 2025
33 Neckartailfingen 3.854 170 % 2025
34 Wendlingen am Neckar 16.002 170 % 2025
35 Altenriet 1.928 161 % 2025
36 Holzmaden 2.249 160 % 2025
37 Wolfschlugen 6.224 160 % 2025
38 Unterensingen 4.938 155 % 2025
39 Hochdorf 4.699 142 % 2025
40 Großbettlingen 4.221 141 % 2025
41 Aichtal 9.643 140 % 2025
42 Aichwald 7.291 135 % 2025
43 Notzingen 3.695 135 % 2025
44 Schlaitdorf 1.900 132 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (44 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Unterensingen

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Unterensingen?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Unterensingen bei 155 %, für die Grundsteuer A bei 525 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Unterensingen hoch?

Mit 155 % liegt Unterensingen auf Platz 1029 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 6 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Unterensingen den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 370 % auf 155 % gesunken (-215 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 390 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Unterensingen?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Baden-Württemberg gilt das Modifiziertes Bodenwertmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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