Altenriet

BW
Baden-Württemberg Esslingen PLZ 72657 1.928 Einwohner
Grundsteuer A 802 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 161 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) -219 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Baden-Württemberg: Modifiziertes Bodenwertmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,91 ‰  |  Nichtwohnen: 1,30 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 08116006

Grundsteuer für Altenriet berechnen
Auf einen Blick

So steht Altenriet im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 161 % liegt Altenriet auf Platz 1011 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 8 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Baden-Württemberg liegt bei 323 %, Altenriet liegt 162 Prozentpunkte darunter.

Im Landkreis Esslingen

Von den 44 Gemeinden im Kreis Esslingen hat Altenriet den 35.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 196 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 380 % auf 161 % gesunken (-219 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 380 %).

Rechenbeispiel für Altenriet

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Altenriet 161 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 323 €, also 162 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 96,60 € im Jahr bzw. 24,15 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 161 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Modifiziertes Bodenwertmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,91 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 161 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Altenriet.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Altenriet

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 360 % 380 % –
2023 (vor der Reform) 360 % 380 % 0 %
2024 (vor der Reform) 360 % 380 % 0 %
2025 802 % 161 % -219 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Esslingen

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Esslingen

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
28 Baltmannsweiler 5.588 175 % 2025
29 Lichtenwald 2.547 175 % 2025
30 Oberboihingen 5.610 175 % 2025
31 Leinfelden-Echterdingen 41.448 174 % 2025
32 Deizisau 6.685 172 % 2025
33 Neckartailfingen 3.854 170 % 2025
34 Wendlingen am Neckar 16.002 170 % 2025
35 Altenriet 1.928 161 % 2025
36 Holzmaden 2.249 160 % 2025
37 Wolfschlugen 6.224 160 % 2025
38 Unterensingen 4.938 155 % 2025
39 Hochdorf 4.699 142 % 2025
40 Großbettlingen 4.221 141 % 2025
41 Aichtal 9.643 140 % 2025
42 Aichwald 7.291 135 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (44 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Altenriet

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Altenriet?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Altenriet bei 161 %, für die Grundsteuer A bei 802 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Altenriet hoch?

Mit 161 % liegt Altenriet auf Platz 1011 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 8 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Altenriet den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 380 % auf 161 % gesunken (-219 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 380 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Altenriet?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Baden-Württemberg gilt das Modifiziertes Bodenwertmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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