Titisee-Neustadt

BW
Baden-Württemberg Breisgau-Hochschwarzwald PLZ 79822 12.873 Einwohner
Grundsteuer A 460 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 460 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) -30 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Baden-Württemberg: Modifiziertes Bodenwertmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,91 ‰  |  Nichtwohnen: 1,30 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 08315113

Grundsteuer für Titisee-Neustadt berechnen
Auf einen Blick

So steht Titisee-Neustadt im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 460 % liegt Titisee-Neustadt auf Platz 170 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 84 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Baden-Württemberg liegt bei 323 %, Titisee-Neustadt liegt 137 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald

Von den 50 Gemeinden im Kreis Breisgau-Hochschwarzwald hat Titisee-Neustadt den höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 240 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 420 % auf 460 % gestiegen (+40 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 490 %).

Rechenbeispiel für Titisee-Neustadt

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Titisee-Neustadt 460 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 323 €, also 137 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 276,00 € im Jahr bzw. 69,00 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 460 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Modifiziertes Bodenwertmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,91 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 460 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Titisee-Neustadt.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Titisee-Neustadt

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 400 % 420 % –
2023 (vor der Reform) 400 % 420 % 0 %
2024 (vor der Reform) 400 % 490 % +70 %
2025 460 % 460 % -30 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Breisgau-Hochschwarzwald

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
1 Eisenbach (Hochschwarzwald) 2.103 460 % 2025
2 Titisee-Neustadt 12.873 460 % 2025
3 Vogtsburg im Kaiserstuhl 6.328 420 % 2025
4 Sulzburg 2.766 400 % 2024
5 Badenweiler 4.688 380 % 2024
6 Schluchsee 2.610 360 % 2024
7 Lenzkirch 5.107 350 % 2025
8 Feldberg (Schwarzwald) 1.968 320 % 2025
9 Ihringen 6.283 316 % 2025
10 Friedenweiler 2.064 310 % 2025
11 Hinterzarten 2.521 300 % 2025
12 Glottertal 3.215 290 % 2025
13 Breisach am Rhein 16.617 275 % 2025
14 Breitnau 1.894 275 % 2025
15 Oberried 2.755 260 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (50 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Titisee-Neustadt

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Titisee-Neustadt?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Titisee-Neustadt bei 460 %, für die Grundsteuer A bei 460 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Titisee-Neustadt hoch?

Mit 460 % liegt Titisee-Neustadt auf Platz 170 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 84 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Titisee-Neustadt den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 420 % auf 460 % gestiegen (+40 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 490 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Titisee-Neustadt?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Baden-Württemberg gilt das Modifiziertes Bodenwertmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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