Grundsteuer-Hebesatz Glottertal
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Glottertal (Breisgau-Hochschwarzwald) in Baden-Württemberg.
Glottertal
BWBerechnungsmodell in Baden-Württemberg: Modifiziertes Bodenwertmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,91 ‰ | Nichtwohnen: 1,30 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 08315041
So steht Glottertal im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 290 % liegt Glottertal auf Platz 551 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 49 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Baden-Württemberg liegt bei 323 %, Glottertal liegt 33 Prozentpunkte darunter.
Im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald
Von den 50 Gemeinden im Kreis Breisgau-Hochschwarzwald hat Glottertal den 12.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 240 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 390 % auf 290 % gesunken (-100 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 390 %).
Rechenbeispiel für Glottertal
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Glottertal 290 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 323 €, also 33 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 174,00 € im Jahr bzw. 43,50 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 290 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Modifiziertes Bodenwertmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,91 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 290 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Glottertal.
Hebesatz-Entwicklung in Glottertal
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 340 % | 390 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 340 % | 390 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 340 % | 390 % | 0 % |
| 2025 | 405 % | 290 % | -100 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Breisgau-Hochschwarzwald
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 5 | Badenweiler | 4.688 | 380 % | 2024 |
| 6 | Schluchsee | 2.610 | 360 % | 2024 |
| 7 | Lenzkirch | 5.107 | 350 % | 2025 |
| 8 | Feldberg (Schwarzwald) | 1.968 | 320 % | 2025 |
| 9 | Ihringen | 6.283 | 316 % | 2025 |
| 10 | Friedenweiler | 2.064 | 310 % | 2025 |
| 11 | Hinterzarten | 2.521 | 300 % | 2025 |
| 12 | Glottertal | 3.215 | 290 % | 2025 |
| 13 | Breisach am Rhein | 16.617 | 275 % | 2025 |
| 14 | Breitnau | 1.894 | 275 % | 2025 |
| 15 | Oberried | 2.755 | 260 % | 2025 |
| 16 | Buchenbach | 3.153 | 250 % | 2025 |
| 17 | Kirchzarten | 10.364 | 250 % | 2025 |
| 18 | Löffingen | 7.589 | 250 % | 2025 |
| 19 | Müllheim im Markgräflerland | 20.241 | 250 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (50 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Glottertal
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Glottertal?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Glottertal bei 290 %, für die Grundsteuer A bei 405 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Glottertal hoch?
Mit 290 % liegt Glottertal auf Platz 551 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 49 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Glottertal den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 390 % auf 290 % gesunken (-100 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 390 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Glottertal?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Baden-Württemberg gilt das Modifiziertes Bodenwertmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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