Schnürpflingen

BW
Baden-Württemberg Alb-Donau-Kreis PLZ 89194 1.428 Einwohner
Grundsteuer A 685 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 360 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) +20 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Baden-Württemberg: Modifiziertes Bodenwertmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,91 ‰  |  Nichtwohnen: 1,30 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 08425110

Grundsteuer für Schnürpflingen berechnen
Auf einen Blick

So steht Schnürpflingen im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 360 % liegt Schnürpflingen auf Platz 342 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 67 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Baden-Württemberg liegt bei 323 %, Schnürpflingen liegt 37 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Alb-Donau-Kreis

Von den 55 Gemeinden im Kreis Alb-Donau-Kreis hat Schnürpflingen den 5.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 283 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 340 % auf 360 % gestiegen (+20 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 340 %).

Rechenbeispiel für Schnürpflingen

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Schnürpflingen 360 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 323 €, also 37 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 216,00 € im Jahr bzw. 54,00 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 360 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Modifiziertes Bodenwertmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,91 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 360 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Schnürpflingen.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Schnürpflingen

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 340 % 340 % –
2023 (vor der Reform) 340 % 340 % 0 %
2024 (vor der Reform) 340 % 340 % 0 %
2025 685 % 360 % +20 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Alb-Donau-Kreis

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Alb-Donau-Kreis

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
1 Munderkingen 5.447 410 % 2025
2 Lauterach 596 389 % 2025
3 Emerkingen 820 380 % 2025
4 Laichingen 12.371 370 % 2025
5 Schnürpflingen 1.428 360 % 2025
6 Lonsee 5.148 350 % 2025
7 Dietenheim 6.921 340 % 2025
8 Blaubeuren 12.669 335 % 2025
9 Illerrieden 3.412 333 % 2025
10 Staig 3.322 330 % 2025
11 Unterstadion 862 325 % 2025
12 Amstetten 4.248 320 % 2025
13 Nellingen 2.056 320 % 2025
14 Rottenacker 2.271 320 % 2025
15 Untermarchtal 833 318 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (55 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Schnürpflingen

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Schnürpflingen?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Schnürpflingen bei 360 %, für die Grundsteuer A bei 685 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Schnürpflingen hoch?

Mit 360 % liegt Schnürpflingen auf Platz 342 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 67 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Schnürpflingen den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 340 % auf 360 % gestiegen (+20 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 340 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Schnürpflingen?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Baden-Württemberg gilt das Modifiziertes Bodenwertmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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