Grundsteuer-Hebesatz Untermarchtal
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Untermarchtal (Alb-Donau-Kreis) in Baden-Württemberg.
Untermarchtal
BWBerechnungsmodell in Baden-Württemberg: Modifiziertes Bodenwertmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,91 ‰ | Nichtwohnen: 1,30 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 08425123
So steht Untermarchtal im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 318 % liegt Untermarchtal auf Platz 472 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 57 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Baden-Württemberg liegt bei 323 %, Untermarchtal liegt 5 Prozentpunkte darunter.
Im Landkreis Alb-Donau-Kreis
Von den 55 Gemeinden im Kreis Alb-Donau-Kreis hat Untermarchtal den 15.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 283 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 300 % auf 318 % gestiegen (+18 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 300 %).
Rechenbeispiel für Untermarchtal
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Untermarchtal 318 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 323 €, also 5 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 190,80 € im Jahr bzw. 47,70 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 318 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Modifiziertes Bodenwertmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,91 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 318 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Untermarchtal.
Hebesatz-Entwicklung in Untermarchtal
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 320 % | 300 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 320 % | 300 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 320 % | 300 % | 0 % |
| 2025 | 557 % | 318 % | +18 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Alb-Donau-Kreis
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 8 | Blaubeuren | 12.669 | 335 % | 2025 |
| 9 | Illerrieden | 3.412 | 333 % | 2025 |
| 10 | Staig | 3.322 | 330 % | 2025 |
| 11 | Unterstadion | 862 | 325 % | 2025 |
| 12 | Amstetten | 4.248 | 320 % | 2025 |
| 13 | Nellingen | 2.056 | 320 % | 2025 |
| 14 | Rottenacker | 2.271 | 320 % | 2025 |
| 15 | Untermarchtal | 833 | 318 % | 2025 |
| 16 | Langenau | 15.359 | 315 % | 2025 |
| 17 | Ballendorf | 708 | 310 % | 2025 |
| 18 | Neenstetten | 822 | 310 % | 2025 |
| 19 | Obermarchtal | 1.289 | 310 % | 2025 |
| 20 | Oberstadion | 1.617 | 301 % | 2025 |
| 21 | Unterwachingen | 192 | 296 % | 2025 |
| 22 | Grundsheim | 202 | 295 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (55 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Untermarchtal
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Untermarchtal?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Untermarchtal bei 318 %, für die Grundsteuer A bei 557 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Untermarchtal hoch?
Mit 318 % liegt Untermarchtal auf Platz 472 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 57 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Untermarchtal den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 300 % auf 318 % gestiegen (+18 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 300 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Untermarchtal?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Baden-Württemberg gilt das Modifiziertes Bodenwertmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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