Unterstadion

BW
Baden-Württemberg Alb-Donau-Kreis PLZ 89619 862 Einwohner
Grundsteuer A 475 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 325 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) +15 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Baden-Württemberg: Modifiziertes Bodenwertmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,91 ‰  |  Nichtwohnen: 1,30 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 08425124

Grundsteuer für Unterstadion berechnen
Auf einen Blick

So steht Unterstadion im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 325 % liegt Unterstadion auf Platz 445 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 59 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Baden-Württemberg liegt bei 323 %, Unterstadion liegt 2 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Alb-Donau-Kreis

Von den 55 Gemeinden im Kreis Alb-Donau-Kreis hat Unterstadion den 11.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 283 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 310 % auf 325 % gestiegen (+15 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 310 %).

Rechenbeispiel für Unterstadion

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Unterstadion 325 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 323 €, also 2 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 195,00 € im Jahr bzw. 48,75 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 325 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Modifiziertes Bodenwertmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,91 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 325 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Unterstadion.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Unterstadion

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 320 % 310 % –
2023 (vor der Reform) 320 % 310 % 0 %
2024 (vor der Reform) 320 % 310 % 0 %
2025 475 % 325 % +15 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Alb-Donau-Kreis

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Alb-Donau-Kreis

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
4 Laichingen 12.371 370 % 2025
5 Schnürpflingen 1.428 360 % 2025
6 Lonsee 5.148 350 % 2025
7 Dietenheim 6.921 340 % 2025
8 Blaubeuren 12.669 335 % 2025
9 Illerrieden 3.412 333 % 2025
10 Staig 3.322 330 % 2025
11 Unterstadion 862 325 % 2025
12 Amstetten 4.248 320 % 2025
13 Nellingen 2.056 320 % 2025
14 Rottenacker 2.271 320 % 2025
15 Untermarchtal 833 318 % 2025
16 Langenau 15.359 315 % 2025
17 Ballendorf 708 310 % 2025
18 Neenstetten 822 310 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (55 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Unterstadion

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Unterstadion?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Unterstadion bei 325 %, für die Grundsteuer A bei 475 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Unterstadion hoch?

Mit 325 % liegt Unterstadion auf Platz 445 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 59 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Unterstadion den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 310 % auf 325 % gestiegen (+15 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 310 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Unterstadion?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Baden-Württemberg gilt das Modifiziertes Bodenwertmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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