Grundsteuer-Hebesatz Munderkingen
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Munderkingen (Alb-Donau-Kreis) in Baden-Württemberg.
Munderkingen
BWBerechnungsmodell in Baden-Württemberg: Modifiziertes Bodenwertmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,91 ‰ | Nichtwohnen: 1,30 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 08425081
So steht Munderkingen im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 410 % liegt Munderkingen auf Platz 244 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 77 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Baden-Württemberg liegt bei 323 %, Munderkingen liegt 87 Prozentpunkte darüber.
Im Landkreis Alb-Donau-Kreis
Von den 55 Gemeinden im Kreis Alb-Donau-Kreis hat Munderkingen den höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 283 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 400 % auf 410 % gestiegen (+10 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 400 %).
Rechenbeispiel für Munderkingen
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Munderkingen 410 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 323 €, also 87 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 246,00 € im Jahr bzw. 61,50 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 410 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Modifiziertes Bodenwertmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,91 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 410 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Munderkingen.
Hebesatz-Entwicklung in Munderkingen
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 350 % | 400 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 350 % | 400 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 350 % | 400 % | 0 % |
| 2025 | 600 % | 410 % | +10 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Alb-Donau-Kreis
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Munderkingen | 5.447 | 410 % | 2025 |
| 2 | Lauterach | 596 | 389 % | 2025 |
| 3 | Emerkingen | 820 | 380 % | 2025 |
| 4 | Laichingen | 12.371 | 370 % | 2025 |
| 5 | Schnürpflingen | 1.428 | 360 % | 2025 |
| 6 | Lonsee | 5.148 | 350 % | 2025 |
| 7 | Dietenheim | 6.921 | 340 % | 2025 |
| 8 | Blaubeuren | 12.669 | 335 % | 2025 |
| 9 | Illerrieden | 3.412 | 333 % | 2025 |
| 10 | Staig | 3.322 | 330 % | 2025 |
| 11 | Unterstadion | 862 | 325 % | 2025 |
| 12 | Amstetten | 4.248 | 320 % | 2025 |
| 13 | Nellingen | 2.056 | 320 % | 2025 |
| 14 | Rottenacker | 2.271 | 320 % | 2025 |
| 15 | Untermarchtal | 833 | 318 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (55 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Munderkingen
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Munderkingen?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Munderkingen bei 410 %, für die Grundsteuer A bei 600 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Munderkingen hoch?
Mit 410 % liegt Munderkingen auf Platz 244 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 77 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Munderkingen den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 400 % auf 410 % gestiegen (+10 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 400 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Munderkingen?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Baden-Württemberg gilt das Modifiziertes Bodenwertmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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