Schallstadt

BW
Baden-Württemberg Breisgau-Hochschwarzwald PLZ 79227 6.966 Einwohner
Grundsteuer A 340 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 128 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) -262 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Baden-Württemberg: Modifiziertes Bodenwertmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,91 ‰  |  Nichtwohnen: 1,30 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 08315098

Grundsteuer für Schallstadt berechnen
Auf einen Blick

So steht Schallstadt im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 128 % liegt Schallstadt auf Platz 1084 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 2 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Baden-Württemberg liegt bei 323 %, Schallstadt liegt 195 Prozentpunkte darunter.

Im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald

Von den 50 Gemeinden im Kreis Breisgau-Hochschwarzwald hat Schallstadt den 50.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 240 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 350 % auf 128 % gesunken (-222 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 390 %).

Rechenbeispiel für Schallstadt

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Schallstadt 128 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 323 €, also 195 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 76,80 € im Jahr bzw. 19,20 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 128 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Modifiziertes Bodenwertmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,91 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 128 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Schallstadt.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Schallstadt

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 320 % 350 % –
2023 (vor der Reform) 320 % 350 % 0 %
2024 (vor der Reform) 340 % 390 % +40 %
2025 340 % 128 % -262 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Breisgau-Hochschwarzwald

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
36 Auggen 2.794 185 % 2025
37 Stegen 4.490 185 % 2025
38 Münstertal/Schwarzwald 5.022 180 % 2025
39 Gottenheim 3.173 170 % 2025
40 Hartheim am Rhein 4.932 165 % 2025
41 Buggingen 4.439 163 % 2025
42 Eschbach 2.464 156 % 2025
43 Au 1.497 155 % 2025
44 Bollschweil 2.351 155 % 2025
45 Ebringen 2.852 150 % 2025
46 Sölden 1.282 150 % 2025
47 Heuweiler 1.149 140 % 2025
48 Wittnau 1.483 135 % 2025
49 Bötzingen 5.517 130 % 2025
50 Schallstadt 6.966 128 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (50 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Schallstadt

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Schallstadt?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Schallstadt bei 128 %, für die Grundsteuer A bei 340 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Schallstadt hoch?

Mit 128 % liegt Schallstadt auf Platz 1084 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 2 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Schallstadt den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 350 % auf 128 % gesunken (-222 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 390 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Schallstadt?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Baden-Württemberg gilt das Modifiziertes Bodenwertmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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