Grundsteuer-Hebesatz Ebringen
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Ebringen (Breisgau-Hochschwarzwald) in Baden-Württemberg.
Ebringen
BWBerechnungsmodell in Baden-Württemberg: Modifiziertes Bodenwertmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,91 ‰ | Nichtwohnen: 1,30 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 08315028
So steht Ebringen im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 150 % liegt Ebringen auf Platz 1038 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 5 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Baden-Württemberg liegt bei 323 %, Ebringen liegt 173 Prozentpunkte darunter.
Im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald
Von den 50 Gemeinden im Kreis Breisgau-Hochschwarzwald hat Ebringen den 45.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 240 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 400 % auf 150 % gesunken (-250 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 400 %).
Rechenbeispiel für Ebringen
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Ebringen 150 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 323 €, also 173 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 90,00 € im Jahr bzw. 22,50 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 150 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Modifiziertes Bodenwertmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,91 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 150 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Ebringen.
Hebesatz-Entwicklung in Ebringen
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 400 % | 400 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 400 % | 400 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 400 % | 400 % | 0 % |
| 2025 | 400 % | 150 % | -250 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Breisgau-Hochschwarzwald
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 36 | Auggen | 2.794 | 185 % | 2025 |
| 37 | Stegen | 4.490 | 185 % | 2025 |
| 38 | Münstertal/Schwarzwald | 5.022 | 180 % | 2025 |
| 39 | Gottenheim | 3.173 | 170 % | 2025 |
| 40 | Hartheim am Rhein | 4.932 | 165 % | 2025 |
| 41 | Buggingen | 4.439 | 163 % | 2025 |
| 42 | Eschbach | 2.464 | 156 % | 2025 |
| 43 | Au | 1.497 | 155 % | 2025 |
| 44 | Bollschweil | 2.351 | 155 % | 2025 |
| 45 | Ebringen | 2.852 | 150 % | 2025 |
| 46 | Sölden | 1.282 | 150 % | 2025 |
| 47 | Heuweiler | 1.149 | 140 % | 2025 |
| 48 | Wittnau | 1.483 | 135 % | 2025 |
| 49 | Bötzingen | 5.517 | 130 % | 2025 |
| 50 | Schallstadt | 6.966 | 128 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (50 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Ebringen
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Ebringen?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Ebringen bei 150 %, für die Grundsteuer A bei 400 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Ebringen hoch?
Mit 150 % liegt Ebringen auf Platz 1038 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 5 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Ebringen den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 400 % auf 150 % gesunken (-250 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 400 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Ebringen?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Baden-Württemberg gilt das Modifiziertes Bodenwertmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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