Au

BW
Baden-Württemberg Breisgau-Hochschwarzwald PLZ 79280 1.497 Einwohner
Grundsteuer A 155 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 155 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) -305 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Baden-Württemberg: Modifiziertes Bodenwertmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,91 ‰  |  Nichtwohnen: 1,30 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 08315003

Grundsteuer für Au berechnen
Auf einen Blick

So steht Au im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 155 % liegt Au auf Platz 1029 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 6 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Baden-Württemberg liegt bei 323 %, Au liegt 168 Prozentpunkte darunter.

Im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald

Von den 50 Gemeinden im Kreis Breisgau-Hochschwarzwald hat Au den 43.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 240 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 460 % auf 155 % gesunken (-305 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 460 %).

Rechenbeispiel für Au

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Au 155 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 323 €, also 168 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 93,00 € im Jahr bzw. 23,25 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 155 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Modifiziertes Bodenwertmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,91 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 155 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Au.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Au

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 350 % 460 % –
2023 (vor der Reform) 350 % 460 % 0 %
2024 (vor der Reform) 350 % 460 % 0 %
2025 155 % 155 % -305 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Breisgau-Hochschwarzwald

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
36 Auggen 2.794 185 % 2025
37 Stegen 4.490 185 % 2025
38 Münstertal/Schwarzwald 5.022 180 % 2025
39 Gottenheim 3.173 170 % 2025
40 Hartheim am Rhein 4.932 165 % 2025
41 Buggingen 4.439 163 % 2025
42 Eschbach 2.464 156 % 2025
43 Au 1.497 155 % 2025
44 Bollschweil 2.351 155 % 2025
45 Ebringen 2.852 150 % 2025
46 Sölden 1.282 150 % 2025
47 Heuweiler 1.149 140 % 2025
48 Wittnau 1.483 135 % 2025
49 Bötzingen 5.517 130 % 2025
50 Schallstadt 6.966 128 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (50 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Au

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Au?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Au bei 155 %, für die Grundsteuer A bei 155 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Au hoch?

Mit 155 % liegt Au auf Platz 1029 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 6 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Au den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 460 % auf 155 % gesunken (-305 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 460 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Au?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Baden-Württemberg gilt das Modifiziertes Bodenwertmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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