Grundsteuer-Hebesatz Sasbach
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Sasbach (Ortenaukreis) in Baden-Württemberg.
Sasbach
BWBerechnungsmodell in Baden-Württemberg: Modifiziertes Bodenwertmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,91 ‰ | Nichtwohnen: 1,30 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 08317116
So steht Sasbach im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 290 % liegt Sasbach auf Platz 551 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 49 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Baden-Württemberg liegt bei 323 %, Sasbach liegt 33 Prozentpunkte darunter.
Im Landkreis Ortenaukreis
Von den 51 Gemeinden im Kreis Ortenaukreis hat Sasbach den 34.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 369 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 350 % auf 290 % gesunken (-60 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 350 %).
Rechenbeispiel für Sasbach
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Sasbach 290 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 323 €, also 33 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 174,00 € im Jahr bzw. 43,50 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 290 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Modifiziertes Bodenwertmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,91 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 290 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Sasbach.
Hebesatz-Entwicklung in Sasbach
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 340 % | 350 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 340 % | 350 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 340 % | 350 % | 0 % |
| 2025 | 290 % | 290 % | -60 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Ortenaukreis
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 27 | Offenburg | 63.437 | 335 % | 2025 |
| 28 | Kappelrodeck | 6.221 | 325 % | 2025 |
| 29 | Appenweier | 10.367 | 320 % | 2025 |
| 30 | Achern | 26.873 | 310 % | 2025 |
| 31 | Berghaupten | 2.537 | 310 % | 2025 |
| 32 | Schuttertal | 3.140 | 310 % | 2025 |
| 33 | Ettenheim | 13.670 | 300 % | 2025 |
| 34 | Sasbach | 5.340 | 290 % | 2025 |
| 35 | Durbach | 4.059 | 285 % | 2025 |
| 36 | Hohberg | 8.143 | 280 % | 2025 |
| 37 | Lauf | 3.965 | 260 % | 2025 |
| 38 | Renchen | 7.568 | 253 % | 2025 |
| 39 | Mahlberg | 5.239 | 250 % | 2025 |
| 40 | Friesenheim | 13.884 | 240 % | 2025 |
| 41 | Rust | 4.874 | 240 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (51 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Sasbach
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Sasbach?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Sasbach bei 290 %, für die Grundsteuer A bei 290 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Sasbach hoch?
Mit 290 % liegt Sasbach auf Platz 551 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 49 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Sasbach den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 350 % auf 290 % gesunken (-60 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 350 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Sasbach?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Baden-Württemberg gilt das Modifiziertes Bodenwertmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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