Obersontheim

BW
Baden-Württemberg Schwäbisch Hall PLZ 74423 5.350 Einwohner
Grundsteuer A 440 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 540 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) +140 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Baden-Württemberg: Modifiziertes Bodenwertmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,91 ‰  |  Nichtwohnen: 1,30 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 08127063

Grundsteuer für Obersontheim berechnen
Auf einen Blick

So steht Obersontheim im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 540 % liegt Obersontheim auf Platz 90 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 92 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Baden-Württemberg liegt bei 323 %, Obersontheim liegt 217 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Schwäbisch Hall

Von den 30 Gemeinden im Kreis Schwäbisch Hall hat Obersontheim den 4.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 457 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 400 % auf 540 % gestiegen (+140 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 400 %).

Rechenbeispiel für Obersontheim

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Obersontheim 540 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 323 €, also 217 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 324,00 € im Jahr bzw. 81,00 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 540 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Modifiziertes Bodenwertmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,91 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 540 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Obersontheim.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Obersontheim

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 420 % 400 % –
2023 (vor der Reform) 420 % 400 % 0 %
2024 (vor der Reform) 420 % 400 % 0 %
2025 440 % 540 % +140 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Schwäbisch Hall

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Schwäbisch Hall

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
1 Blaufelden 5.348 705 % 2025
2 Langenburg 1.751 670 % 2025
3 Wallhausen 3.652 550 % 2025
4 Obersontheim 5.350 540 % 2025
5 Schwäbisch Hall 42.705 535 % 2025
6 Gerabronn 4.389 525 % 2025
7 Kirchberg an der Jagst 4.149 520 % 2024
8 Bühlertann 3.052 510 % 2025
9 Michelbach an der Bilz 3.398 474 % 2025
10 Braunsbach 2.462 470 % 2025
11 Schrozberg 5.768 470 % 2025
12 Sulzbach-Laufen 2.587 470 % 2025
13 Wolpertshausen 2.358 470 % 2025
14 Michelfeld 3.683 450 % 2025
15 Rosengarten 5.301 450 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (30 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Obersontheim

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Obersontheim?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Obersontheim bei 540 %, für die Grundsteuer A bei 440 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Obersontheim hoch?

Mit 540 % liegt Obersontheim auf Platz 90 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 92 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Obersontheim den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 400 % auf 540 % gestiegen (+140 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 400 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Obersontheim?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Baden-Württemberg gilt das Modifiziertes Bodenwertmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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