Oberkochen

BW
Baden-Württemberg Ostalbkreis PLZ 73447 7.679 Einwohner
Grundsteuer A 325 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 360 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude)

Berechnungsmodell in Baden-Württemberg: Modifiziertes Bodenwertmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,91 ‰  |  Nichtwohnen: 1,30 ‰

Stand: 2024  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2024  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 08136050

Grundsteuer für Oberkochen berechnen
Auf einen Blick

So steht Oberkochen im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 360 % liegt Oberkochen auf Platz 342 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 67 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Baden-Württemberg liegt bei 323 %, Oberkochen liegt 37 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Ostalbkreis

Von den 42 Gemeinden im Kreis Ostalbkreis hat Oberkochen den 19.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 364 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B in Oberkochen unverändert geblieben.

Rechenbeispiel für Oberkochen

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Oberkochen 360 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 323 €, also 37 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 216,00 € im Jahr bzw. 54,00 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 360 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Modifiziertes Bodenwertmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,91 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 360 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Oberkochen.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Oberkochen

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 325 % 360 % –
2023 (vor der Reform) 325 % 360 % 0 %
2024 (vor der Reform) 325 % 360 % 0 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Ostalbkreis

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Ostalbkreis

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
13 Stödtlen 1.783 417 % 2025
14 Eschach 1.881 405 % 2025
15 Schwäbisch Gmünd 63.930 390 % 2025
16 Abtsgmünd 7.560 380 % 2025
17 Westhausen 6.131 375 % 2025
18 Jagstzell 2.339 370 % 2025
19 Hüttlingen 6.079 360 % 2025
20 Oberkochen 7.679 360 % 2024
21 Durlangen 2.711 355 % 2025
22 Ruppertshofen 1.944 355 % 2025
23 Adelmannsfelden 1.721 350 % 2025
24 Rainau 3.332 350 % 2025
25 Gschwend 4.563 345 % 2025
26 Schechingen 2.239 340 % 2025
27 Bartholomä 2.043 334 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (42 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Oberkochen

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Oberkochen?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Oberkochen bei 360 %, für die Grundsteuer A bei 325 % (Stand 2024).

Ist der Hebesatz in Oberkochen hoch?

Mit 360 % liegt Oberkochen auf Platz 342 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 67 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Oberkochen den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B in Oberkochen unverändert geblieben. Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Oberkochen?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Baden-Württemberg gilt das Modifiziertes Bodenwertmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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