Neckarbischofsheim

BW
Baden-Württemberg Rhein-Neckar-Kreis PLZ 74924 4.205 Einwohner
Grundsteuer A 555 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 332 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) -153 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Baden-Württemberg: Modifiziertes Bodenwertmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,91 ‰  |  Nichtwohnen: 1,30 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 08226055

Grundsteuer für Neckarbischofsheim berechnen
Auf einen Blick

So steht Neckarbischofsheim im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 332 % liegt Neckarbischofsheim auf Platz 427 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 61 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Baden-Württemberg liegt bei 323 %, Neckarbischofsheim liegt 9 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Rhein-Neckar-Kreis

Von den 54 Gemeinden im Kreis Rhein-Neckar-Kreis hat Neckarbischofsheim den 6.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 226 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 485 % auf 332 % gesunken (-153 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 485 %).

Rechenbeispiel für Neckarbischofsheim

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Neckarbischofsheim 332 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 323 €, also 9 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 199,20 € im Jahr bzw. 49,80 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 332 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Modifiziertes Bodenwertmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,91 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 332 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Neckarbischofsheim.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Neckarbischofsheim

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 485 % 485 % –
2023 (vor der Reform) 485 % 485 % 0 %
2024 (vor der Reform) 485 % 485 % 0 %
2025 555 % 332 % -153 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Rhein-Neckar-Kreis

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Rhein-Neckar-Kreis

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
1 Heddesbach 469 600 % 2025
2 Eberbach 14.729 520 % 2025
3 Schönau 4.328 475 % 2025
4 Wilhelmsfeld 3.365 375 % 2025
5 Heiligkreuzsteinach 2.588 340 % 2025
6 Neckarbischofsheim 4.205 332 % 2025
7 Schönbrunn 2.868 305 % 2025
8 Reichartshausen 2.158 300 % 2025
9 Wiesenbach 3.201 300 % 2025
10 Spechbach 1.761 295 % 2025
11 Helmstadt-Bargen 3.914 290 % 2025
12 Lobbach 2.338 290 % 2025
13 Neidenstein 1.759 285 % 2025
14 Waibstadt 5.849 256 % 2025
15 Mauer 4.081 250 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (54 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Neckarbischofsheim

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Neckarbischofsheim?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Neckarbischofsheim bei 332 %, für die Grundsteuer A bei 555 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Neckarbischofsheim hoch?

Mit 332 % liegt Neckarbischofsheim auf Platz 427 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 61 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Neckarbischofsheim den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 485 % auf 332 % gesunken (-153 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 485 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Neckarbischofsheim?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Baden-Württemberg gilt das Modifiziertes Bodenwertmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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