Mainhardt

BW
Baden-Württemberg Schwäbisch Hall PLZ 74535 5.963 Einwohner
Grundsteuer A 500 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 330 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) -80 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Baden-Württemberg: Modifiziertes Bodenwertmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,91 ‰  |  Nichtwohnen: 1,30 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 08127052

Grundsteuer für Mainhardt berechnen
Auf einen Blick

So steht Mainhardt im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 330 % liegt Mainhardt auf Platz 428 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 60 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Baden-Württemberg liegt bei 323 %, Mainhardt liegt 7 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Schwäbisch Hall

Von den 30 Gemeinden im Kreis Schwäbisch Hall hat Mainhardt den 30.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 457 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 400 % auf 330 % gesunken (-70 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 410 %).

Rechenbeispiel für Mainhardt

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Mainhardt 330 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 323 €, also 7 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 198,00 € im Jahr bzw. 49,50 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 330 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Modifiziertes Bodenwertmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,91 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 330 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Mainhardt.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Mainhardt

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 380 % 400 % –
2023 (vor der Reform) 380 % 400 % 0 %
2024 (vor der Reform) 390 % 410 % +10 %
2025 500 % 330 % -80 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Schwäbisch Hall

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Schwäbisch Hall

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
16 Untermünkheim 3.102 450 % 2025
17 Ilshofen 7.080 445 % 2025
18 Stimpfach 2.956 430 % 2025
19 Vellberg 4.728 430 % 2025
20 Bühlerzell 2.076 410 % 2025
21 Frankenhardt 5.020 410 % 2024
22 Fichtenberg 2.831 400 % 2025
23 Kreßberg 4.059 400 % 2024
24 Oberrot 3.537 380 % 2025
25 Rot am See 5.543 380 % 2025
26 Satteldorf 5.666 380 % 2024
27 Fichtenau 4.591 360 % 2025
28 Gaildorf 12.054 357 % 2025
29 Crailsheim 35.905 350 % 2025
30 Mainhardt 5.963 330 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (30 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Mainhardt

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Mainhardt?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Mainhardt bei 330 %, für die Grundsteuer A bei 500 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Mainhardt hoch?

Mit 330 % liegt Mainhardt auf Platz 428 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 60 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Mainhardt den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 400 % auf 330 % gesunken (-70 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 410 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Mainhardt?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Baden-Württemberg gilt das Modifiziertes Bodenwertmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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