Grundsteuer-Hebesatz Ludwigsburg
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Ludwigsburg (Ludwigsburg) in Baden-Württemberg.
Ludwigsburg
BWBerechnungsmodell in Baden-Württemberg: Modifiziertes Bodenwertmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,91 ‰ | Nichtwohnen: 1,30 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 08118048
So steht Ludwigsburg im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 262 % liegt Ludwigsburg auf Platz 650 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 41 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Baden-Württemberg liegt bei 323 %, Ludwigsburg liegt 61 Prozentpunkte darunter.
Im Landkreis Ludwigsburg
Von den 39 Gemeinden im Kreis Ludwigsburg hat Ludwigsburg den 16.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 248 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 445 % auf 262 % gesunken (-183 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 445 %).
Rechenbeispiel für Ludwigsburg
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Ludwigsburg 262 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 323 €, also 61 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 157,20 € im Jahr bzw. 39,30 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 262 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Modifiziertes Bodenwertmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,91 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 262 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Ludwigsburg.
Hebesatz-Entwicklung in Ludwigsburg
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 445 % | 445 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 445 % | 445 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 445 % | 445 % | 0 % |
| 2025 | 980 % | 262 % | -183 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Ludwigsburg
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 9 | Löchgau | 5.837 | 275 % | 2025 |
| 10 | Hessigheim | 2.514 | 274 % | 2025 |
| 11 | Tamm | 12.245 | 274 % | 2025 |
| 12 | Kornwestheim | 34.149 | 270 % | 2025 |
| 13 | Vaihingen an der Enz | 28.558 | 270 % | 2025 |
| 14 | Remseck am Neckar | 26.089 | 265 % | 2025 |
| 15 | Sachsenheim | 18.549 | 265 % | 2025 |
| 16 | Ludwigsburg | 93.002 | 262 % | 2025 |
| 17 | Asperg | 13.695 | 260 % | 2025 |
| 18 | Erligheim | 3.074 | 260 % | 2025 |
| 19 | Möglingen | 10.730 | 260 % | 2025 |
| 20 | Markgröningen | 14.052 | 240 % | 2025 |
| 21 | Schwieberdingen | 11.258 | 236 % | 2025 |
| 22 | Freiberg am Neckar | 15.482 | 235 % | 2025 |
| 23 | Eberdingen | 6.820 | 220 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (39 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Ludwigsburg
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Ludwigsburg?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Ludwigsburg bei 262 %, für die Grundsteuer A bei 980 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Ludwigsburg hoch?
Mit 262 % liegt Ludwigsburg auf Platz 650 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 41 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Ludwigsburg den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 445 % auf 262 % gesunken (-183 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 445 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Ludwigsburg?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Baden-Württemberg gilt das Modifiziertes Bodenwertmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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