Grundsteuer-Hebesatz Eberdingen
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Eberdingen (Ludwigsburg) in Baden-Württemberg.
Eberdingen
BWBerechnungsmodell in Baden-Württemberg: Modifiziertes Bodenwertmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,91 ‰ | Nichtwohnen: 1,30 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 08118012
So steht Eberdingen im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 220 % liegt Eberdingen auf Platz 802 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 25 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Baden-Württemberg liegt bei 323 %, Eberdingen liegt 103 Prozentpunkte darunter.
Im Landkreis Ludwigsburg
Von den 39 Gemeinden im Kreis Ludwigsburg hat Eberdingen den 23.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 248 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 350 % auf 220 % gesunken (-130 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 350 %).
Rechenbeispiel für Eberdingen
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Eberdingen 220 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 323 €, also 103 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 132,00 € im Jahr bzw. 33,00 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 220 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Modifiziertes Bodenwertmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,91 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 220 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Eberdingen.
Hebesatz-Entwicklung in Eberdingen
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 300 % | 350 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 300 % | 350 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 340 % | 350 % | 0 % |
| 2025 | 570 % | 220 % | -130 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Ludwigsburg
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 16 | Ludwigsburg | 93.002 | 262 % | 2025 |
| 17 | Asperg | 13.695 | 260 % | 2025 |
| 18 | Erligheim | 3.074 | 260 % | 2025 |
| 19 | Möglingen | 10.730 | 260 % | 2025 |
| 20 | Markgröningen | 14.052 | 240 % | 2025 |
| 21 | Schwieberdingen | 11.258 | 236 % | 2025 |
| 22 | Freiberg am Neckar | 15.482 | 235 % | 2025 |
| 23 | Eberdingen | 6.820 | 220 % | 2025 |
| 24 | Bietigheim-Bissingen | 43.354 | 215 % | 2025 |
| 25 | Ingersheim | 6.277 | 212 % | 2025 |
| 26 | Sersheim | 5.405 | 210 % | 2025 |
| 27 | Ditzingen | 22.551 | 200 % | 2025 |
| 28 | Marbach am Neckar | 15.348 | 200 % | 2025 |
| 29 | Steinheim an der Murr | 11.962 | 189 % | 2025 |
| 30 | Hemmingen | 7.871 | 187 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (39 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Eberdingen
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Eberdingen?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Eberdingen bei 220 %, für die Grundsteuer A bei 570 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Eberdingen hoch?
Mit 220 % liegt Eberdingen auf Platz 802 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 25 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Eberdingen den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 350 % auf 220 % gesunken (-130 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 350 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Eberdingen?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Baden-Württemberg gilt das Modifiziertes Bodenwertmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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