Asperg

BW
Baden-Württemberg Ludwigsburg PLZ 71679 13.695 Einwohner
Grundsteuer A 380 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 260 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) -170 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Baden-Württemberg: Modifiziertes Bodenwertmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,91 ‰  |  Nichtwohnen: 1,30 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 08118003

Grundsteuer für Asperg berechnen
Auf einen Blick

So steht Asperg im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 260 % liegt Asperg auf Platz 651 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 39 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Baden-Württemberg liegt bei 323 %, Asperg liegt 63 Prozentpunkte darunter.

Im Landkreis Ludwigsburg

Von den 39 Gemeinden im Kreis Ludwigsburg hat Asperg den 17.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 248 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 430 % auf 260 % gesunken (-170 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 430 %).

Rechenbeispiel für Asperg

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Asperg 260 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 323 €, also 63 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 156,00 € im Jahr bzw. 39,00 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 260 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Modifiziertes Bodenwertmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,91 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 260 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Asperg.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Asperg

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 380 % 430 % –
2023 (vor der Reform) 380 % 430 % 0 %
2024 (vor der Reform) 380 % 430 % 0 %
2025 380 % 260 % -170 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Ludwigsburg

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Ludwigsburg

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
10 Hessigheim 2.514 274 % 2025
11 Tamm 12.245 274 % 2025
12 Kornwestheim 34.149 270 % 2025
13 Vaihingen an der Enz 28.558 270 % 2025
14 Remseck am Neckar 26.089 265 % 2025
15 Sachsenheim 18.549 265 % 2025
16 Ludwigsburg 93.002 262 % 2025
17 Asperg 13.695 260 % 2025
18 Erligheim 3.074 260 % 2025
19 Möglingen 10.730 260 % 2025
20 Markgröningen 14.052 240 % 2025
21 Schwieberdingen 11.258 236 % 2025
22 Freiberg am Neckar 15.482 235 % 2025
23 Eberdingen 6.820 220 % 2025
24 Bietigheim-Bissingen 43.354 215 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (39 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Asperg

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Asperg?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Asperg bei 260 %, für die Grundsteuer A bei 380 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Asperg hoch?

Mit 260 % liegt Asperg auf Platz 651 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 39 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Asperg den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 430 % auf 260 % gesunken (-170 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 430 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Asperg?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Baden-Württemberg gilt das Modifiziertes Bodenwertmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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