Freiberg am Neckar

BW
Baden-Württemberg Ludwigsburg PLZ 71691 15.482 Einwohner
Grundsteuer A 420 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 235 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) -210 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Baden-Württemberg: Modifiziertes Bodenwertmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,91 ‰  |  Nichtwohnen: 1,30 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 08118078

Grundsteuer für Freiberg am Neckar berechnen
Auf einen Blick

So steht Freiberg am Neckar im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 235 % liegt Freiberg am Neckar auf Platz 753 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 31 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Baden-Württemberg liegt bei 323 %, Freiberg am Neckar liegt 88 Prozentpunkte darunter.

Im Landkreis Ludwigsburg

Von den 39 Gemeinden im Kreis Ludwigsburg hat Freiberg am Neckar den 22.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 248 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 445 % auf 235 % gesunken (-210 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 445 %).

Rechenbeispiel für Freiberg am Neckar

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Freiberg am Neckar 235 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 323 €, also 88 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 141,00 € im Jahr bzw. 35,25 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 235 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Modifiziertes Bodenwertmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,91 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 235 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Freiberg am Neckar.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Freiberg am Neckar

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 420 % 445 % –
2023 (vor der Reform) 420 % 445 % 0 %
2024 (vor der Reform) 420 % 445 % 0 %
2025 420 % 235 % -210 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Ludwigsburg

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Ludwigsburg

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
15 Sachsenheim 18.549 265 % 2025
16 Ludwigsburg 93.002 262 % 2025
17 Asperg 13.695 260 % 2025
18 Erligheim 3.074 260 % 2025
19 Möglingen 10.730 260 % 2025
20 Markgröningen 14.052 240 % 2025
21 Schwieberdingen 11.258 236 % 2025
22 Freiberg am Neckar 15.482 235 % 2025
23 Eberdingen 6.820 220 % 2025
24 Bietigheim-Bissingen 43.354 215 % 2025
25 Ingersheim 6.277 212 % 2025
26 Sersheim 5.405 210 % 2025
27 Ditzingen 22.551 200 % 2025
28 Marbach am Neckar 15.348 200 % 2025
29 Steinheim an der Murr 11.962 189 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (39 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Freiberg am Neckar

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Freiberg am Neckar?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Freiberg am Neckar bei 235 %, für die Grundsteuer A bei 420 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Freiberg am Neckar hoch?

Mit 235 % liegt Freiberg am Neckar auf Platz 753 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 31 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Freiberg am Neckar den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 445 % auf 235 % gesunken (-210 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 445 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Freiberg am Neckar?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Baden-Württemberg gilt das Modifiziertes Bodenwertmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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