Karlsruhe

BW
Baden-Württemberg PLZ 76131 309.247 Einwohner
Grundsteuer A 650 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 270 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) -220 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Baden-Württemberg: Modifiziertes Bodenwertmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,91 ‰  |  Nichtwohnen: 1,30 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 08212000

Grundsteuer für Karlsruhe berechnen
Auf einen Blick

So steht Karlsruhe im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 270 % liegt Karlsruhe auf Platz 620 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 42 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Baden-Württemberg liegt bei 323 %, Karlsruhe liegt 53 Prozentpunkte darunter.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 490 % auf 270 % gesunken (-220 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 490 %).

Rechenbeispiel für Karlsruhe

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Karlsruhe 270 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 323 €, also 53 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 162,00 € im Jahr bzw. 40,50 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 270 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Modifiziertes Bodenwertmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,91 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 270 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Karlsruhe.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Karlsruhe

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 490 % 490 % –
2023 (vor der Reform) 490 % 490 % 0 %
2024 (vor der Reform) 490 % 490 % 0 %
2025 650 % 270 % -220 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Vergleich

Hebesätze ähnlich großer Gemeinden in Baden-Württemberg

Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
Mannheim 319.536 365 % 2025
Freiburg im Breisgau 238.299 235 % 2025
Heidelberg 156.092 185 % 2025
Pforzheim 134.422 348 % 2025
Heilbronn 132.516 345 % 2025
Ulm 130.288 390 % 2025

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Häufige Fragen

Grundsteuer in Karlsruhe

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Karlsruhe?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Karlsruhe bei 270 %, für die Grundsteuer A bei 650 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Karlsruhe hoch?

Mit 270 % liegt Karlsruhe auf Platz 620 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 42 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Karlsruhe den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 490 % auf 270 % gesunken (-220 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 490 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Karlsruhe?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Baden-Württemberg gilt das Modifiziertes Bodenwertmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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