Grundsteuer-Hebesatz Hüfingen
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Hüfingen (Schwarzwald-Baar-Kreis) in Baden-Württemberg.
Hüfingen
BWBerechnungsmodell in Baden-Württemberg: Modifiziertes Bodenwertmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,91 ‰ | Nichtwohnen: 1,30 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 08326027
So steht Hüfingen im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 442 % liegt Hüfingen auf Platz 196 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 82 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Baden-Württemberg liegt bei 323 %, Hüfingen liegt 119 Prozentpunkte darüber.
Im Landkreis Schwarzwald-Baar-Kreis
Von den 20 Gemeinden im Kreis Schwarzwald-Baar-Kreis hat Hüfingen den 12.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 501 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 435 % auf 442 % gestiegen (+7 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 435 %).
Rechenbeispiel für Hüfingen
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Hüfingen 442 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 323 €, also 119 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 265,20 € im Jahr bzw. 66,30 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 442 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Modifiziertes Bodenwertmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,91 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 442 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Hüfingen.
Hebesatz-Entwicklung in Hüfingen
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 390 % | 435 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 390 % | 435 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 390 % | 435 % | 0 % |
| 2025 | 361 % | 442 % | +7 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Schwarzwald-Baar-Kreis
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 5 | Gütenbach | 1.018 | 580 % | 2025 |
| 6 | Schonach im Schwarzwald | 3.747 | 580 % | 2025 |
| 7 | Bad Dürrheim | 13.084 | 565 % | 2025 |
| 8 | St. Georgen im Schwarzwald | 12.262 | 510 % | 2025 |
| 9 | Unterkirnach | 2.444 | 510 % | 2025 |
| 10 | Blumberg | 9.847 | 500 % | 2024 |
| 11 | Bräunlingen | 5.843 | 450 % | 2025 |
| 12 | Hüfingen | 8.048 | 442 % | 2025 |
| 13 | Königsfeld im Schwarzwald | 5.898 | 435 % | 2025 |
| 14 | Villingen-Schwenningen | 89.766 | 422 % | 2025 |
| 15 | Donaueschingen | 21.734 | 415 % | 2025 |
| 16 | Mönchweiler | 2.736 | 390 % | 2025 |
| 17 | Brigachtal | 5.026 | 380 % | 2025 |
| 18 | Dauchingen | 3.807 | 360 % | 2025 |
| 19 | Niedereschach | 5.821 | 360 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (20 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Hüfingen
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Hüfingen?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Hüfingen bei 442 %, für die Grundsteuer A bei 361 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Hüfingen hoch?
Mit 442 % liegt Hüfingen auf Platz 196 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 82 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Hüfingen den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 435 % auf 442 % gestiegen (+7 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 435 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Hüfingen?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Baden-Württemberg gilt das Modifiziertes Bodenwertmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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