Grundsteuer-Hebesatz Höpfingen
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Höpfingen (Neckar-Odenwald-Kreis) in Baden-Württemberg.
Höpfingen
BWBerechnungsmodell in Baden-Württemberg: Modifiziertes Bodenwertmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,91 ‰ | Nichtwohnen: 1,30 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 08225039
So steht Höpfingen im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 520 % liegt Höpfingen auf Platz 103 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 90 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Baden-Württemberg liegt bei 323 %, Höpfingen liegt 197 Prozentpunkte darüber.
Im Landkreis Neckar-Odenwald-Kreis
Von den 27 Gemeinden im Kreis Neckar-Odenwald-Kreis hat Höpfingen den 12.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 502 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 410 % auf 520 % gestiegen (+110 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 410 %).
Rechenbeispiel für Höpfingen
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Höpfingen 520 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 323 €, also 197 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 312,00 € im Jahr bzw. 78,00 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 520 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Modifiziertes Bodenwertmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,91 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 520 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Höpfingen.
Hebesatz-Entwicklung in Höpfingen
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 410 % | 410 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 410 % | 410 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 410 % | 410 % | 0 % |
| 2025 | 490 % | 520 % | +110 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Neckar-Odenwald-Kreis
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 5 | Schefflenz | 3.964 | 615 % | 2025 |
| 6 | Limbach | 4.466 | 555 % | 2025 |
| 7 | Hardheim | 6.650 | 550 % | 2025 |
| 8 | Waldbrunn | 4.689 | 540 % | 2025 |
| 9 | Elztal | 5.800 | 530 % | 2025 |
| 10 | Hüffenhardt | 2.062 | 530 % | 2025 |
| 11 | Obrigheim | 5.377 | 530 % | 2025 |
| 12 | Höpfingen | 3.083 | 520 % | 2025 |
| 13 | Walldürn | 11.562 | 504 % | 2025 |
| 14 | Fahrenbach | 2.617 | 495 % | 2025 |
| 15 | Mosbach | 24.393 | 495 % | 2025 |
| 16 | Seckach | 3.990 | 480 % | 2025 |
| 17 | Buchen (Odenwald) | 18.293 | 460 % | 2025 |
| 18 | Neckargerach | 2.246 | 445 % | 2025 |
| 19 | Billigheim | 6.072 | 443 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (27 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Höpfingen
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Höpfingen?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Höpfingen bei 520 %, für die Grundsteuer A bei 490 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Höpfingen hoch?
Mit 520 % liegt Höpfingen auf Platz 103 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 90 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Höpfingen den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 410 % auf 520 % gestiegen (+110 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 410 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Höpfingen?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Baden-Württemberg gilt das Modifiziertes Bodenwertmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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