Hemsbach

BW
Baden-Württemberg Rhein-Neckar-Kreis PLZ 69502 11.822 Einwohner
Grundsteuer A 730 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 170 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) -180 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Baden-Württemberg: Modifiziertes Bodenwertmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,91 ‰  |  Nichtwohnen: 1,30 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 08226031

Grundsteuer für Hemsbach berechnen
Auf einen Blick

So steht Hemsbach im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 170 % liegt Hemsbach auf Platz 982 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 10 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Baden-Württemberg liegt bei 323 %, Hemsbach liegt 153 Prozentpunkte darunter.

Im Landkreis Rhein-Neckar-Kreis

Von den 54 Gemeinden im Kreis Rhein-Neckar-Kreis hat Hemsbach den 37.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 226 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 350 % auf 170 % gesunken (-180 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 350 %).

Rechenbeispiel für Hemsbach

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Hemsbach 170 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 323 €, also 153 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 102,00 € im Jahr bzw. 25,50 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 170 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Modifiziertes Bodenwertmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,91 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 170 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Hemsbach.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Hemsbach

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 350 % 350 % –
2023 (vor der Reform) 350 % 350 % 0 %
2024 (vor der Reform) 350 % 350 % 0 %
2025 730 % 170 % -180 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Rhein-Neckar-Kreis

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Rhein-Neckar-Kreis

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
30 Ketsch 13.154 190 % 2025
31 Malsch 3.451 190 % 2025
32 Reilingen 8.299 190 % 2025
33 Zuzenhausen 2.407 185 % 2025
34 Weinheim 45.919 182 % 2025
35 Dossenheim 12.702 175 % 2025
36 Schriesheim 15.114 175 % 2025
37 Hemsbach 11.822 170 % 2025
38 Laudenbach 6.627 170 % 2025
39 Mühlhausen 8.727 170 % 2025
40 Oftersheim 12.165 168 % 2025
41 Rauenberg 8.701 168 % 2025
42 Ilvesheim 9.231 160 % 2025
43 Dielheim 9.058 159 % 2025
44 Neulußheim 7.220 156 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (54 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Hemsbach

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Hemsbach?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Hemsbach bei 170 %, für die Grundsteuer A bei 730 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Hemsbach hoch?

Mit 170 % liegt Hemsbach auf Platz 982 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 10 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Hemsbach den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 350 % auf 170 % gesunken (-180 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 350 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Hemsbach?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Baden-Württemberg gilt das Modifiziertes Bodenwertmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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