Grundsteuer-Hebesatz Malsch
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Malsch (Rhein-Neckar-Kreis) in Baden-Württemberg.
Malsch
BWBerechnungsmodell in Baden-Württemberg: Modifiziertes Bodenwertmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,91 ‰ | Nichtwohnen: 1,30 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 08226046
So steht Malsch im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 190 % liegt Malsch auf Platz 921 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 15 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Baden-Württemberg liegt bei 323 %, Malsch liegt 133 Prozentpunkte darunter.
Im Landkreis Rhein-Neckar-Kreis
Von den 54 Gemeinden im Kreis Rhein-Neckar-Kreis hat Malsch den 30.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 226 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 350 % auf 190 % gesunken (-160 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 350 %).
Rechenbeispiel für Malsch
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Malsch 190 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 323 €, also 133 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 114,00 € im Jahr bzw. 28,50 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 190 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Modifiziertes Bodenwertmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,91 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 190 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Malsch.
Hebesatz-Entwicklung in Malsch
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 350 % | 350 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 350 % | 350 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 350 % | 350 % | 0 % |
| 2025 | 560 % | 190 % | -160 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Rhein-Neckar-Kreis
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 24 | Leimen | 26.815 | 215 % | 2025 |
| 25 | Bammental | 6.266 | 210 % | 2025 |
| 26 | Sinsheim | 37.105 | 210 % | 2025 |
| 27 | Eschelbronn | 2.761 | 205 % | 2025 |
| 28 | Gaiberg | 2.473 | 200 % | 2025 |
| 29 | Brühl | 14.567 | 198 % | 2025 |
| 30 | Ketsch | 13.154 | 190 % | 2025 |
| 31 | Malsch | 3.451 | 190 % | 2025 |
| 32 | Reilingen | 8.299 | 190 % | 2025 |
| 33 | Zuzenhausen | 2.407 | 185 % | 2025 |
| 34 | Weinheim | 45.919 | 182 % | 2025 |
| 35 | Dossenheim | 12.702 | 175 % | 2025 |
| 36 | Schriesheim | 15.114 | 175 % | 2025 |
| 37 | Hemsbach | 11.822 | 170 % | 2025 |
| 38 | Laudenbach | 6.627 | 170 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (54 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Malsch
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Malsch?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Malsch bei 190 %, für die Grundsteuer A bei 560 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Malsch hoch?
Mit 190 % liegt Malsch auf Platz 921 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 15 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Malsch den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 350 % auf 190 % gesunken (-160 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 350 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Malsch?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Baden-Württemberg gilt das Modifiziertes Bodenwertmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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