Steinbach-Hallenberg

TH
Thüringen Schmalkalden-Meiningen PLZ 98587 8.994 Einwohner
Grundsteuer A 400 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 495 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) +75 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Thüringen: Bundesmodell (modifiziert)

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 16066069

Grundsteuer für Steinbach-Hallenberg berechnen
Auf einen Blick

So steht Steinbach-Hallenberg im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 495 % liegt Steinbach-Hallenberg auf Platz 52 von 605 Gemeinden in Thüringen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 91 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Thüringen liegt bei 417 %, Steinbach-Hallenberg liegt 78 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Schmalkalden-Meiningen

Von den 38 Gemeinden im Kreis Schmalkalden-Meiningen hat Steinbach-Hallenberg den 3.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 424 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 420 % auf 495 % gestiegen (+75 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 420 %).

Rechenbeispiel für Steinbach-Hallenberg

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Steinbach-Hallenberg 495 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 417 €, also 78 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 297,00 € im Jahr bzw. 74,25 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 495 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell (modifiziert) — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 495 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Steinbach-Hallenberg.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Steinbach-Hallenberg

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 300 % 420 % –
2023 (vor der Reform) 300 % 420 % 0 %
2024 (vor der Reform) 300 % 420 % 0 %
2025 400 % 495 % +75 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Schmalkalden-Meiningen

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Schmalkalden-Meiningen

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
1 Rippershausen 762 510 % 2025
2 Brotterode-Trusetal 5.476 497 % 2025
3 Oberweid 473 495 % 2025
4 Schmalkalden 19.141 495 % 2025
5 Steinbach-Hallenberg 8.994 495 % 2025
6 Oberhof 1.613 490 % 2025
7 Floh-Seligenthal 5.513 485 % 2025
8 Meiningen 24.810 485 % 2025
9 Kaltennordheim 5.493 480 % 2025
10 Fambach 1.833 457 % 2025
11 Birx 166 440 % 2025
12 Breitungen/Werra 4.334 440 % 2025
13 Frankenheim/Rhön 1.001 440 % 2025
14 Untermaßfeld 1.243 440 % 2025
15 Wasungen 5.258 440 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (38 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Steinbach-Hallenberg

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Steinbach-Hallenberg?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Steinbach-Hallenberg bei 495 %, für die Grundsteuer A bei 400 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Steinbach-Hallenberg hoch?

Mit 495 % liegt Steinbach-Hallenberg auf Platz 52 von 605 Gemeinden in Thüringen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 91 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Steinbach-Hallenberg den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 420 % auf 495 % gestiegen (+75 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 420 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Steinbach-Hallenberg?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Thüringen gilt das Bundesmodell (modifiziert). Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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